AG Fahr Rad führte Fahrradaktionstag in der Celler Innenstadt durch

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CELLE. Die AG Fahr Rad in Celle (Mitglieder sind der ADFC, die Polizei, die städtischen Fachdienste Allgemeine Ordnung und Tief- und Landschaftsbau sowie der Fahrradbeauftragte) führte am 11.06.2016 von 10 Uhr bis 15 Uhr auf dem Großen Plan in Celle den diesjährigen Fahrradaktionstag in Verbindung mit dem bundesweitem Tag der Verkehrssicherheit durch.

Der Fahrradaktionstag bot für alle aktiven und zukünftigen Fahrradfahrer/Innen aller Altersgruppen ein interessantes Programm: Der ADFC informierte u. a. über Themen wie Fahrradkauf und Fahrradreisen und stellten als Geheimtipp den Aller-Radweg vor. (www.allerradweg.de)

Auf einem Fahrradparcours konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit beim Fahrradfahren testen und die Polizei gab Informationen zur allgemeinen Verkehrssicherheit „Ohne Helm geht gar nicht – man muss immer damit rechnen, dass ein Autofahrer einen übersieht“ und zur Registrieraktion zur Diebstahlsicherung von Fahrrädern. „Anschließen und nicht nur abschließen“ war eine besondere Botschaft aller Beteiligten und dass man Geld für gute Schlösser ausgeben solle. Jörg Frohnert von der Stadt Celle sagte: „Da kaufen sich die Leute ein Fahrrad für 1.000 Euro und wollen für ein Schloss nichts bezahlen“.

Polizei und Verkehrswacht demonstrierten den Rauschbrillenparcours und führten eine Aktion zur Darstellung des toten Winkels durch. Die Verkehrswacht informierte auch zum Thema Alkohol im Straßenverkehr. Fahrradhändler präsentierten ihre Produkte rund um das Fahrrad und verschiedene ehrenamtliche Fahrradwerkstätten stellten sich und ihre Arbeit vor.

Handbiker vom RSG Hannover informierten über ihre Handbikes, mit denen auch Menschen mit körperlicher Behinderung sicher am Straßenverkehr teilnehmen können. Die Stadt Celle gab einen Überblick über den Radverkehr allgemein in Celle sowie über die Arbeit der AG Fahr Rad, und es wurden auch Vorschläge zur Verbesserung des Radverkehrs in Celle entgegengenommen. Herr Meyer vom ADFC erläuterte, dass sich die Situation für Fahrradfahrer deutlich verbessert habe, dennoch gebe es nach wie vor Forderungen an Rat und Verwaltung in Stadt und Landkreis Celle:

  • Erhöhung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehrsaufkommen durch die Verbesserung der Radwegeinfrastruktur.
  • Kontinuierliche Fortentwicklung des Nahverkehrsplans.
  • Schaffung eines Fahrradringes in der Innenstadt.
  • Schaffung und Förderung der Einkaufsmöglichkeiten für Radfahrer (Abstellmöglichkeiten, Gepäckservice)
  • Ein attraktives, gut ausgebautes und ausgeschildertes Fernradwegenetz, sowie für eine sinnvolle Verknüpfung des innerstädtischen mit dem ländlichen ÖPNV, verbunden mit der Möglichkeit Fahrräder in Bussen mitzunehmen.

PR/Redaktion
Celler Presse



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