Grüne Fraktionsspitze bestätigt – Fraktion bekennt sich zum Sanierungsvotum für Neuenhäusen

CELLE. Zur Halbzeit der Ratsperiode bestätigte die grüne Ratsfraktion ihre Fraktionsspitze und bestimmte die Schwerpunkte für das nächste Jahr. Bernd Zobel führt die Fraktion einstimmig weiter, seine Vertreterin bleibt Juliane Schrader. „Die FridaysForFuture-Demonstrationen der Schülerinnen und Schüler verdeutlichen, dass entsprechend dem Motto ´global denken-lokal handeln´ auch in Celle der Klimaschutz eine vorrangige Aufgabe werden muss. Diese Herausforderung spiegelt sich in z.B. in der Mobilität, beim Hausbau, der Energieversorgung und im Umgang mit der Natur wider. Nachhaltiges Handeln muss stärker ins Bewusstsein treten und umgesetzt werden“, so Bernd Zobel.

„Preisgünstiges Wohnen darf in Celle kein Lippenbekenntnis sein“,sagte Stephan Ohl, baupolitischer Sprecher der Fraktion, und betonte noch einmal die grüne Forderung nach einer 30%-Quote preisgünstiges Wohnen bei mehr als 24 Wohneinheiten. Im Bereich Bildung treten die Grünen weiterhin für eine eigenständige Oberstufe der IGS Celle ein. „Es kann nicht sein, dass im Kreistag von der schwarzen Mehrheit der Elternwille missachtet wird“, so Bernd Zobel.

Den Herausforderungen im Grundschulbereich, hier ist die Stadt Schulträger, wollen sich die Grünen auf einer Klausurtagung im April widmen. Einleitend hatte sich die Fraktion in ihrem Rückblick kritisch mit einigen Entscheidungsprozessen der letzten Monate auseinandergesetzt. So entspreche die Planung der Allerinsel immer weniger den ursprünglichen Vorstellungen. Gleiches gelte für den Nordwall. „Hier fehlt bis jetzt eine städtebauliche Planung für den Bereich nördlich des Nordwalls. Die neue Verkehrsführung ist für uns Stückwerk. Die Interessen des Radverkehrs werden zu wenig berücksichtigt“, so Juliane Schrader. Kritisiert wurden zudem die Auswirkungen der Abgabe der Jugendhilfe. Mit Sorge sehen die Grünen die Auslagerungen städtischer Aufgaben. Das ist dem Arbeitsklima in der Verwaltung abträglich und schränkt Gestaltungsmöglichkeiten der Stadtgesellschaft ein.

Einstimmig bekannte sich die Fraktion weiterhin zur Entwicklung Neuenhäusens und forderte den Oberbürgermeister, die Verwaltung und die konservativen Ratsfraktionen auf, „den Willen der Ratsmehrheut zu akzeptieren und die Stimmungsmache gegen das Sanierungsgebiet Neuenhäusen einzustellen.“

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