Aufräumarbeiten nach dem Unwetter dauern an

WIETZE. Nach einem heftigen Gewittersturm in der Nacht zu Mittwoch sind die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Bis alle Schäden beseitigt sind, werden einige Wochen vergehen. Aufgrund der andauernden Gefahrenlage sollten Wälder derzeit grundsätzlich gemieden werden. Hunderte entwurzelte Bäume und herabgestürzte Äste sind das Ergebnis eines heftigen Gewitters, das insbesondere in Wieckenberg starke Schäden hinterlassen hat.

„Ich habe mir am Morgen nach dem Gewitter selbst ein Bild vom Ausmaß machen können und war erschrocken, welche Kräfte hier gewirkt haben“, so Bürgermeister Wolfgang Klußmann. „Bis wir alle Schäden abgearbeitet haben, werden sicherlich einige Wochen vergehen“.

Viel Zeit nimmt vor allem die Beseitigung der vielen umgestürzten Bäume in Anspruch. Die Gemeinde hatte daher bereits am Morgen nach dem Sturm eine klare Prioritätenliste erarbeitet. „Vorrang hatten und haben natürlich zunächst Bereiche aus denen eine Gefahr entstehen kann“, erläutert Thomas Höldke, Mitarbeiter für den Bereich Bauen und Umwelt bei der Gemeinde Wietze. „Als nächstes werden wir die Wirtschafswege freischneiden und das Holz vorerst am Seitenrand stapeln. Anschließend geht es weiter zum Friedhof in Wieckenberg“, so Höldke, denn auch dort hatte der Sturm viele Bäume entwurzelt. „Den Rest werden wir dann nach und nach abarbeiten.“

Bei besonders heiklen Situationen hatte die Feuerwehr bereits in der Sturmnacht akute Gefahren beseitigt. Aber auch viele Bürgerinnen und Bürger zeigten sich noch in der Nacht hilfsbereit. „Ich danke allen Kameradinnen und Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr, die in der Sturmnacht so unermüdlich im Einsatz waren. Wir können froh und stolz sein, dass wir so gut ausgebildete und einsatzbereite Menschen in unserer Gemeinde haben“, so Bürgermeister Wolfgang Klußmann. „Danken möchte ich aber auch den vielen Anwohnern und auch der Bäckerei Kappelman, die für eine tolle Versorgung der Einsatzkräfte gesorgt haben.“

Da die Beseitigung der Schäden noch eine Weile dauern wird, werden alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, Wälder für die kommenden Wochen nach Möglichkeit ganz zu meiden. „In den Bäumen hängt immer noch eine ganze Menge Totholz. Das kann beim Waldspaziergang sehr, sehr gefährlich werden“, erklärt Thomas Höldke.

Akute Gefahren können bei der Gemeinde Wietze unter der Telefonnummer 05146 507-36 gemeldet werden.

PR
Foto: Gemeinde Wietze

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