AfD-Stadtratsfraktion: „Verdrängung des Hölty-Gymnasiums ist kein Ruhmesblatt“

CELLE. Die AfD-Fraktion im Celler Stadtrat kritisiert die Zustimmung des Schulausschusses zur Einrichtung einer Oberstufe an der IGS und zum Umzug des Hölty-Gymnasiums nach Hambühren. Ihr Fraktionsvorsitzender, Anatoli Trenkenschu, führt dazu aus: „Als AfD-Fraktion stehen wir zum gegliederten Schulsystem. Das Abitur sollte man nur auf einem Gymnasium erwerben können und nicht an einem Schulhybriden.“

Trenkenschu weiter: „Die Beschlussvorlage, mit der sowohl die Einrichtung einer IGS-Oberstufe als auch die Abwanderung des Hölty-Gymnasiums in den Landkreis bestätigt werden sollte, haben wir deshalb abgelehnt. Zwar sehen wir die Notlage beim Hölty, diese entsteht aber gerade durch die zeitgleiche Aufwertung der IGS. Dass die Stadtverwaltung, gestützt auf eine Ausschussmehrheit, hier die Verdrängung eines der vier angestammten Celler Gymnasien betreibt, ist kein Ruhmesblatt für unsere Stadt. Zu befürchten ist auch, dass damit in Zukunft die Möglichkeit entfällt, an einem Celler Gymnasium Russisch lernen zu können, zumindest als zweite Fremdsprache. Es ist schon eine verkehrte Welt, dass sich die SPD-Fraktion bei dem Beschluss des Schulausschusses enthalten hat, hingegen CDU, FDP sowie die Unabhängigen diesem Umbau der Schullandschaft im Sinne sozialistischer Gleichmacherei freudig gefolgt sind.“

PR
Foto: A. Trenkenschu

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