CUN-Azubis sind als Botschafter im Einsatz

CELLE. Torben Zeiss und Jannis Lübke erlernen bei der Celle-Uelzen Netz GmbH den Beruf Elektroniker für Betriebstechnik. Zusätzlich sind sie für die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg als Ausbildungsbotschafter unterwegs und stellen ihre Tätigkeit an Schulen vor.

Seit fast vier Jahren absolvieren Torben Zeiss und Jannis Lübke die Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik beim Celler Netzbetreiber Celle-Uelzen Netz GmbH (CUN) – in diesem Jahr schließen sie diese ab. Was sie dabei erlebt haben und warum sie diesen Beruf erlernen, berichten sie anderen Schülern, um auch sie für eine Ausbildung zu begeistern. Dabei sind Zeiss und Lübke als Ausbildungsbotschafter für die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg im Einsatz.

Viele Schüler streben nach ihrem Abschluss ein Studium an. Doch Stefan Nees, Berater Berufsorientierung bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg, sagt: „Es gibt verschiedene Wege.“ Auch mit einer dualen Berufsausbildung in einem Unternehmen könne eine berufliche Karriere starten. Nees betreut die beiden Auszubildenden von der CUN, die anderen Schülern mit Präsentationen einen Einblick in den Ausbildungsalltag eines angehenden Elektronikers für Betriebstechnik geben. Die beiden jungen Männer sind für ihre Vorträge von der IHK zum Thema Kommunikation geschult worden. „Das ist ein super Training, um frei vor Menschen zu sprechen“, sagt der technische Ausbilder der CUN, Axel Rösch. Er freut sich darüber, dass durch die Ausbildungsbotschafter in den Schulen der Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik bekannter wird, der eng mit den Naturwissenschaften verknüpft ist, vor denen sich viele Schüler scheuen. Durch die direkten Gespräche können Hemmschwellen abgebaut werden. „Das ist ein Instrument, das ich gerne nutze“, erklärt Axel Rösch.

Ihren ersten Termin in der Oberschule Westercelle haben die beiden Auszubildenden bereits absolviert. Sie werden voraussichtlich bis zu vier Schulen im Jahr besuchen, um dort ihre beruflichen Erfahrungen zu schildern. Sie gehören zu insgesamt etwa 200 Ausbildungsbotschaftern der IHK Lüneburg-Wolfburg aus den verschiedensten Berufen. An dem Projekt beteiligen sich rund 100 Betriebe und 44 Partnerschulen. „Ich bin mit den Schulen in Kontakt und stimme Termine ab“, erklärt IHK-Berater Stefan Nees. „Es kommen Schulvertreter auf mich zu und umgekehrt spreche ich auch Schulen an.“

Die beiden CUN-Azubis haben sich schon einen Plan erstellt, wie sie ihren Beruf am besten vorstellen. Dabei sollen die Schüler auch praktische Erfahrungen mit den Werkstoffen ihres Berufs sammeln und zum Beispiel auch defekte Kabel reparieren.

PR
Foto: CUN/Julian Hoffmann

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