„Käthe und die Kavaliere“ – „Heut ist die Käthe etetepetete“ mit Käthe Peters, Gerd Wohlfeld und Friedhelm Keil in der Kreuzkirche

„Käthe und die Kavaliere“ – „Heut ist die Käthe etetepetete“ mit Käthe Peters, Gerd Wohlfeld und Friedhelm Keil in der Kreuzkirche

6. März 2020 Aus Von Celler Presse

NEUENHÄUSEN. „Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da“ – das war ein konzertant-amüsanter Abend in der Kreuzkirchengemeinde. Der Gemeindesaal platzte aus allen „Nähten“. Das soll es ja hin und wieder auch bei Kirchen geben. Jedenfalls trifft das auf den Auftritt der Celler Formation „Käthe & die Kavaliere“ zu, die zu einem „konzertant-amüsanten Abend“ im Gemeindesaal der Kreuzkirche geladen waren.

v.l. Friedhelm Keil, Käthe Peters, Gerd Wohlfeld

„Käthe“, das ist die Celler Sopranistin Käthe Peters, „Die Kavaliere“ Gerd Wohlfeld (Gesang und Moderation) und Friedhelm Keil am Piano. Das Programm, „Heut‘ ist die Käthe etepetete“, ist gleichzeitig der Eröffnungstitel und es folgen köstlich amüsante zwei Stunden mit Kompositionen aus 70 Jahren Schlagern, Kleinkunst und Kabarett. Im ersten Teil widmet sich das Trio dem Aspekt „Anziehen und Aussehen“, mit Titeln wie „Benjamin ich hab nichts anzuziehen“, „Haben Sie den neuen Hut von Frl. Molly schon gesehen“ und „Bei mir bist du schön“.

Die einzelnen Titel werden von Käthe und ihrem Kavalier Gerd mit lockerer Moderation verbunden und immer wieder mit szenischen Elementen versehen. So etwa beim „Blusenkauf“, bei dem Käthe tatsächlich die besungenen Blusen präsentiert. Nach der Pause heißt es dann „wir können auch böse“, und da wird das Programm dann „kriminell“: „Die Männer sind alle Verbrecher“, Käthe stellt sich vor als „Die Kleptomanin“ und tanzt „In der Spelunke“ mit ihrem Kavalier den „Kriminaltango“. Dass viele Titel frühere Ohrwürmer waren, merkt man am fröhlichen Mitsingen der Zuhörerschar. Ein sehr unterhaltsamer Abend mit Wiederholungspotential, nicht nur damit alle, die nicht hineinkommen konnten, auch noch die Chance auf eine Nacht haben, die „nicht allein zum Schlafen“ da ist.

Michael Kurmeier
Foto: Karsten Roy

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