Zwei Mitarbeiterinnen des Sophien-Stifts Corona positiv

CELLE. Im Sophien-Stift in Celle wurden zwei Mitarbeiterinnen positiv auf das Coronavirus getestet. Die Mitarbeiterinnen befinden sich seit Dienstag, 31. März, in Quarantäne. Bei zwei weiteren Mitarbeiterinnen war das Testergebnis negativ. Aktuell werden die Kontaktpersonen ermittelt, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren und eine mögliche Infektionskette zu unterbrechen. Die positiv getesteten Mitarbeiterinnen sind Teil des Verwaltungsteams und nicht in der Pflege tätig. Ein intensiver Bewohnerkontakt, der eine Ansteckung auslösen könnte, kann mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Am Donnerstag, 2. April, wurde der Speisesaal geschlossen. Das Schwimmbad und der hauseigene Frisör sind bereits geschlossen. Das Sophien-Stift, das zur BeneVit-Gruppe mit Hauptsitz im baden-württembergischen Mössingen (Landkreis Tübingen) gehört, beherbergt 85 vollstationäre und 15 teilstationäre Plätze. Darüber hinaus sind derzeit 100 barrierefreie Appartements vermietet, wovon ein Großteil der Bewohner den ambulanten Dienst in Anspruch nimmt. Die Unternehmensgruppe teilt mit, dass sofort nach Bekanntwerden der Erkrankung alle Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen verstärkt wurden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Die Mitarbeiter tragen schon seit über einer Woche vorsorglich einen Mundschutz. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wird alles unternommen, um Bewohner und Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen. Angehörige und Bewohner wurden unverzüglich informiert.

BeneVit hat sich unmittelbar nach Bekanntwerden der Risiken des Corona-Virus schon zu Beginn des Jahres intensiv vorbereitet. Seit Wochen ist ein interner Krisenstab sieben Tage die Woche im Einsatz und wertet alle aktuellen Erkenntnisse aus, passt den Epidemieplan laufend an. Die Mitarbeiter wurden geschult und täglich erhalten die Leitungen und Mitarbeiter aktuelle Informationen. Frühzeitig wurden alle erforderlichen Schutzmaßnahmen definiert und erprobt. Alle notwendigen Schutzmittel konnten rechtzeitig und in ausreichender Menge beschafft werden und werden in einem Zentrallager vorgehalten. BeneVit setzt zudem auf widerverwendbare, textile Mundschutzmasken, die die Firma Trigema als Reaktion auf den Schutzmittelmangel produziert. Trigema, insbesondere W. Grupp und W. Grupp Junior, engagieren sich weit über das unternehmerische Interesse hinaus und helfen, den Mangel an Schutzmasken in Deutschland zu reduzieren – auch bei BeneVit.

BeneVit hat ferner moderne Techniken im Einsatz, wie eine betriebseigene Smartwatch, die sogenannte Bene-Watch, oder Optiscan. Frühzeitiges Erkennen und Agieren ist hier elementar. Dabei ist auch wichtig, die Motivation und das Engagement der Mitarbeiter zu erhalten. Alle Pflege- und Hauswirtschaftskräfte können kostenlos in den Einrichtungen essen und trinken und können auch Lebensmittel vom Haus erhalten, falls die Regale der Supermärkte leer oder schon geschlossen sind. Alle Mitarbeiter erhalten darüber hinaus für den privaten Schutz kostenlos Trigema-Masken und Desinfektionsmittel. All das mit dem Ziel, die Risiken zu minimieren und diese schwierige Zeit gemeinsam gut zu überstehen.

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