Anzeige

Oskar Ansull begeistert mit „Papierstreifen“

CELLE. Seit wenigen Tagen ist Oskar Ansulls neustes Werk „Papierstreifen“ im Buchhandel erhältlich. Für zwei Tage kam der Autor auf Einladung der Ernst-Schulze-Gesellschaft aus Berlin, um es im „Dichterraum“ des Kanzlei-Cafés vorzustellen. Der Vorsitzende Lothar Haas hob in seiner Begrüßung die immensen Verdienste Oskar Ansulls um die Celler Literatur und Kultur hervor, und auch diese Veranstaltung wurde zu einem Glanzlicht.

Der Titel des neuen Buchs, im Wehrhahn Verlag erschienen und sehr ansprechend aufgemacht, bezieht sich auf das Bedürfnis von Schriftstellern, sich schnell und oft Aufzeichnungen zu machen, jedes erreichbare Stückchen Papier ist dafür gerade recht. Oskar Ansull erzählte lebhaft von eigenen Erfahrungen und las u.a. eine seiner fein formulierten Skizzen mit der Überschrift „Sich Notizen machen …“ vor: Als er in jungen Jahren ehrenamtlich in Griechenland arbeitete, sammelten die Dorfleute für ihn „weiße Schreibpapierchen der griechischen Zigarettenmarke Ethnos“, damit er, der Autor, doch noch mehr Möglichkeiten haben sollte zu schreiben, nicht zuletzt auch über sie.

Der hiesige Landpfarrer Beneken hat, so die Entdeckung Ansulls, schon vor 200 Jahren den Begriff „Papierstreifen“ für seine Kolumne kurzer Texte in den „Zelleschen Anzeigen“ benutzt. Ansulls Buch enthält zahlreiche kurze Texte, geordnet unter elf Kapitelüberschriften, es sind Beobachtungen, Dialoge, auch Erinnerungen des Ichs an seine Kindheit in Westercelle, an seine Reisen, überdies mancherlei Wortspiele, Zitate und erhellende Dialoge mit den Großen der Weltliteratur. Die Miniaturen sind vielfach untereinander verknüpft, so dass die Leser viel Vergnügen beim Entdecken haben.

Da die Zuhörerschaft der Corona-Auflagen wegen leider zahlenmäßig sehr begrenzt sein konnte, war die Freude der Anwesenden besonders groß, dabei gewesen zu sein. Lothar Haas dankte in Vorfreude auf neue Zusammentreffen mit Oskar Ansull.

PR
Fotos Malte Nies, Berlin. Und Rainer Schiedung





Informationen zum Artikel:
Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de oder Pixabay.com. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Seite kostenfrei ist. Daher blenden wir Werbung ein und auch Serviceartikel können externe Verlinkungen enthalten. Sie erkennen Sie an der Kategorie "Service".



Anzeige


Anzeige