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Celler Village unter den TOP 3 niedersächsischer Architektur – Auszeichnung durch Minister Lies

CELLE. Bauminister Olaf Lies zeichnete am Mittwochabend, 30. September, im Landtag in Hannover drei Preisträger mit den Nominierungen zum Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2020 aus. Darunter war auch das Projekt „Village“ aus Celle auf dem Gelände der Alten Feuerwache in der Bergstraße.

Die Jury unter Leitung des Augsburger Architekten Titus Bernhard hat (bei 72 Einreichungen insgesamt) aus dem Kreis der aus 12 Projekten bestehenden engeren Wahl drei Nominierungen ausgesprochen. Dabei würdigte er das Celler Projekt: „Das Ensemble, bestehend aus zwei Wohn- und Geschäftshäusern auf dem vormaligen Areal der Feuerwehr in Celle, setzt einen eigenen augenfälligen, städtebaulichen und architektonischen Akzent an einem der zentralen Eingänge zur Altstadt in Celle. Es fügt sich in die umgebende Lage herausragend ein und bleibt dabei sichtbar. Hierin zeigt sich im Besonderen das Meisterliche dieses Ensembles. Es schafft eine harmonische Verbindung von Geschichte und Moderne.“

Stadtbaurat Ulrich Kinder freut sich über die besondere Wertschätzung für das Celler Vorhaben: „Seit Einführung des Niedersächsischen Staatspreises im Jahr 1996 ist es das erste Mal, dass Bauten in Celle Berücksichtigung finden. Der Bauherr Weser-Wohnbau aus Bremen und das Architekturbüro Lorenzen Mayer aus Berlin haben für diesen besonderen Standort am Altstadtrand eine lebendige, vermittelnde und vor allem zeitgemäße Architekturform mit gestalterisch hochwertigen Materialien gefunden. Mit dem vorgeschalteten Architekten-/ Investoren-Wettbewerb und der Städtebauförderung konnten wir als Stadt dafür die Grundlagen legen beziehungsweise unterstützend wirken. Das „Village“ setzt einen ganz besonderen städtebaulichen Akzent im östlichen Altstadtbereich und wird hoffentlich nicht nur im direkten Umfeld, sondern auch bedingt durch die aktuelle Auszeichnung, auf die architektonische Qualität hier in Celle durchschlagen.“

Neben dem Village wurden die Projekte „Neues Wohnen an der Alten Döhrener Straße, Hannover“ und „holzbox. Umbau und Aufstockung eines ehemaligen Kindergartens in ein Zweifamilien-Passivhaus“ in Uslar-Volpriehausen nominiert. Den diesjährigen Staatspreis erhielt das Projekt aus Hannover.

PR
Foto: Till Schuster






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