FDP: „Den Bewohnern des Hehlentor ihren Parkraum wiedergeben“

FDP: „Den Bewohnern des Hehlentor ihren Parkraum wiedergeben“

7. Oktober 2020 Aus Von Celler Presse

CELLE. „Eine tolle Neuigkeit: Bald ist Schluss mit der Parkplatzsuche! Das AKH Celle baut ein neues Parkhaus am Siemensplatz“. Mit dieser Pressemitteilung auf Facebook überraschte das AKH Celle am 14. Dezember 2017 die Öffentlichkeit.

„Daraus ist bis zum heutigen Tag leider nichts geworden“, stellt der FDP-Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen fest und fügt hinzu, „Nachdem dem Rat auf unsere Initiative aus dem Januar 2018 der Entwurf eines Parkhauses am AKH vorgestellt worden ist, herrscht reges Schweigen über die Realisierung dieses Vorhabens. Die kritische wirtschaftliche Lage des Hauses wird wohl auch auf absehbare Zeit keine Entlastung für die Einwohner des Hehlentor zulassen“, erklärte er.

Falkenhagen weiter: „Natürlich muss das AKH erreichbar sein. Auch die Veranstaltungen in der ehemaligen Landfrauenschule an der Wittinger Straße müssen erreichbar sein. Dass aber die Einwohner seit Beginn der 1970er Jahre Schwierigkeiten haben, ihr Fahrzeug in der unmittelbaren Nähe ihres Wohnsitzes abstellen zu können und ein Ende dieser Situation nicht absehbar ist, das darf nicht länger wie selbstverständlich hingenommen werden. Ich kenne dieses immerwährende Problem aus eigener Anschauung.“

„Wenn das Allgemeine Krankenhaus nicht in der Lage ist, das bereits zugesagte Parkhaus zu finanzieren, dann müssen andere Lösungen gefunden werden. Denkbar ist, dass private Unternehmer bereit sind das Parkhaus zu erstellen und zu betreiben. Darüber sollte mit dem Landrat, der Vorsitzender der Stiftung Allgemeines Krankenhauses Celle ist, gesprochen werden“, ergänzt der Celler FDP Ortsvorsitzende Björn Espe.

Unterdessen will die FDP Ratsfraktion auch die Einführung einer Zone für Bewohnerparken im weiteren Umfeld des AKH durch die Stadtverwaltung prüfen lassen. „Das wäre eine Maßnahme, die in der Zuständigkeit der Stadt Celle liegt und die hat ja auch die Aufgabe, die Lebensverhältnisse der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Insbesondere Familien mit Kindern und ältere Bewohner könnten dadurch endlich von diesem Problem befreit und die Bewohner insgesamt vor unnötigem Suchverkehr geschützt werden“, so Falkenhagen.

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