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Grünen Anfrage zum Schutz der Schüler*innen an Schulen in Trägerschaft des Landkreises

Landkreis CELLE. Marlies Petersenvon der Grünen-Fraktion im Kreistag bezieht sich auf frühere Anfragen zum Schutz der Schülerinnen in den Schulen in der Trägerschaft des Landkreis und bei der Schülerbeförderung. Wie sie bereits bei der Kreistagssitzung vorgebrachte, sei aktuell kein Impfstoff für Kinder zugelassen (Quelle: www.rki.de, Stand 08.01.2021). Ohnehin stehe auf absehbare Zeit nicht genügend Impfstoff zur Verfügung. Um Schülerinnen zu schützen und einen einigermaßen normalen Schulbetrieb wieder herzustellen, bedürfe es nach Petersens Meinung technischer Lösungen. So hat sie einen Fragenkatalog an Landrat Klaus Wiswe adressiert:

„Frage: Den Schulen steht eine pauschale Unterstützung des Landes zu, von der wir gern wissen möchten, welche Hilfsmittel im Bereich der Hygienekonzepte finanziert wurden. Reichen die Mittel aus, um auch in 2021 die Hygienekonzepte durchführen zu können? Zudem möchte ich wissen, welche Mittel fehlen um die Schulen noch besser unterstützen zu können. Dass Berufe in der Betreuung und Erziehung von Kindern waren von März bis Oktober 2020 am stärksten von Krankschreibungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus betroffen, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK (WidO) feststellte, macht mich besorgt.

Frage: Wurden zwischenzeitlich vom Landkreis CO2-Ampeln angeschafft? Wenn ja, wie viele? Wenn nein, ist eine Anschaffung aktuell geplant?

Frage: Wurden zwischenzeitlich vom Luftreinigungsanlagen angeschafft? Wenn ja, wie viele? Wenn nein, ist
eine Anschaffung aktuell geplant?

Frage: Wieviele Räume sind nicht nutzbar, die vorher genutzt wurden, weil deren Lüftung nicht oder nur unzureichend möglich ist? Fehlen diese Räume bei der Differenzierung?

Frage: Gibt es in den Schulen Schüler*innen die auf Grund von Erkrankung bzw. Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe gar nicht mehr am Präsenzunterricht teilnehmen können? (Anzahl).

Frage: Gibt es Anfragen von Eltern, Lernende oder Lehrende nach besonderen Schutzmaßnahmen, die die finanziellen Mittel der Schulen übersteigen, weil die pauschale Unterstützung dafür nicht ausreicht? Wenn ja, wie wurde mit dieser Nachfrage nach besonderen Schutzmaßnahmen umgegangen?

Frage: Wurde das Hygienekonzept bei der Schülerbeförderung verschärft? Fahren weiterhin acht zusätzliche Busse, um eine sichere Beförderung auch im Szenario B zu ermöglichen? Werden im Szenario B die Minibusse, welche die Beförderung vor allem zu den Förderschulen sichern, durch die Hälfte der Plätze bzw. durch freilassen der mittleren Plätze gesichert? Verkleinert das Szenario B die auf einmal zu befördernde Zahl der Schüler*innen?“

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