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Bergen setzt ein Zeichen gegen Rassismus und Vorurteile

BERGEN. Tätliche Übergriffe sind besonders sichtbare Zeichen für den Rassismus in unserer Gesellschaft. Sie sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Viele Menschen werden im Alltag aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft oder Religion, ihres Aussehens oder sonstiger rassistischer Zuschreibungen diskriminiert. Das Jugendforum Bergen und die Hinrich-Wolff-Schule beteiligten sich heute, am 18. März, am bundesweiten Aktionstag: „Vorsicht Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Alltagsrassismus.“ Dafür brachten sie große Bodenaufkleber an der Hinrich-Wolff-Schule, auf dem Friedensplatz und auf dem Marktplatz an.

„Als Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage ist es uns ein besonderes Anliegen, ein Zeichen gegen Alltagsrassismus, Diskriminierung, Hass und Gewalt zu setzen. Dies alles hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Unsere Schülerinnen und Schüler leben und lernen gemeinsam in unserer vielfältigen Schule. Vielfalt ist unser Potenzial und wir sind stolz darauf, eine so vielfältige Schulgemeinschaft zu haben“, erklärt Katja Tank, Schulleiterin der Hinrich-Wolff-Schule. Ähnlich äußert sich Finja Bothe vom Jugendforum Bergen: „Wir wollen in einer Gesellschaft leben, in der alle gleich behandelt werden und keiner diskriminiert und benachteiligt wird. Wir müssen wachsam sein und bleiben. Daher wollten wir ein Zeichen setzen: Wir sagen „Nein“ zu Rassismus, Gewalt und Vorurteilen, „Ja“ zu Vielfalt, Toleranz und Respekt.“ Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller schaute bei der Aktion vorbei, um sich bei den Teilnehmerinnen des Jugendforums für ihr Engagement zu bedanken.

Mitglieder des Jugendforums Bergen und Bürgermeisterin Claudia Dettmar-Müller mit den Bodenaufklebern beim Aktionstag gegen Alltagsrassismus am 18. März 2021.

Der Aktionstag wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen und im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert. Die Partnerschaft für Demokratie in Bergen ist eine Kooperation zwischen der Stadt Bergen und der Gedenkstätte Bergen-Belsen. In diesem Rahmen engagieren sich die ehrenamtlichen Gremien Jugendforum und Begleitausschuss.

PR
Foto: Stadt Bergen






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