Oster-Spezial: Tipps und Infos rund um Hühnereier und Lammfleisch
NIEDERSACHSEN. Ein Themenpaket fasst die Lage auf dem Eiermarkt, Ratschläge zum Eierfärben, Fakten zum Nährstoffgehalt von Eiern und Hinweise zur Zubereitung von Lammfleisch zusammen. Fleißige Osterhasen sollten in diesem Jahr am Eiermarkt keine Schwierigkeiten bekommen, ihre Kiepen zu füllen – obgleich Bioeier und Freilandware absolute Mangelware sind.

Das Halten von Schafen ist ein Beispiel für artgerechte und umweltschonende Tierhaltung. Die Lämmer werden überwiegend auf saftigem Grünland und auf Deichflächen aufgezogen. Foto: Alkemade/pixabay 
Weiße Eier haben zu Ostern Hochkonjunktur: Sie lassen sich besser färben als braune. Foto: Ehrecke/Landwirtschaftskammer Niedersachsen 
Schon seit Hunderten von Jahren werden Eier zum Osterfest bunt bemalt, bevor sie ins Nest oder auf den Frühstückstisch kommen. Foto: suju-foto/pixabay
Wie es auf dem Markt aussieht, welche Hühnereier sich besonders zum Färben eignen, wie es den niedersächsischen Schafhalter*innen geht und was es bei der Zubereitung von Lammfleisch zu beachten gilt, finden Sie in unserem Themenpaket zu Ostern.
Weiße Eier haben zu Ostern Hochkonjunktur. Der Grund ist denkbar einfach: Sie lassen sich besser färben. Das restliche Jahr über sind braunschalige Eier bei den Verbraucher*innen die unangefochtenen Favoriten. Braune Eier schlucken beim Färben einen Teil der Farben, und auf rauer Schale wird der Farbton weniger intensiv.
Innerhalb der Schale ist ein Hühnerei für die Ernährung interessant: Es ist eine Portion hochwertigen Eiweißes, das vom menschlichen Körper sehr gut verwertet werden kann. Von ihm können Sportlerinnen und Seniorinnen profitieren. Eier punkten mit den fettlöslichen Vitaminen A, D, E und K. Vitamin A sorgt für die Elastizität des Auges, sodass es sich gut an die Helligkeit und Dunkelheit anpasst. Zudem unterstützt es das Immunsystem und ist für eine gesunde Haut wichtig.
Genauso wie gefärbte Eier hat Lammfleisch zu Ostern Tradition. Die Nachfrage zieht jedes Jahr um diese Zeit kräftig an. Der Bedarf in Deutschland kann nicht einmal zur Hälfte mit inländischem Lammfleisch gedeckt werden: Der Selbstversorgungsgrad liegt bei 44 Prozent. Die Konsumentinnen müssen zu tiefgefrorenen Importen greifen, weil immer mehr deutsche Schafhalterinnen resigniert aufgeben. Das liegt unter anderem an wachsender Flächenkonkurrenz, einhergehend mit einem starken Rückgang wertvollen Dauergrünlandes sowie an verschiedenen bürokratischen Hemmnissen. Auch die Ausbreitung des Wolfes spielt eine Rolle.
Das Halten von Schafen gilt als ein Beispiel für artgerechte und umweltschonende Tierhaltung. Kenner*innen greifen wegen seines guten Geschmacks gerne zu frischem Lammfleisch aus der heimischen Produktion, direkt vom Erzeuger. Adressen von Hofläden sind über die Internetseite www.service-vom-hof.de der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zu finden.
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