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Aktion „Leere Kochtöpfe“ – Symbolische Überreichung an Politiker

NIEDERSACHSEN. Mit der Initiative „leere Kochtöpfe“ möchten der DEHOGA Niedersachsen und der Junge DEHOGA Niedersachsen auf die dramatische und existenzgefährdende Situation im Hotel- und Gastgewerbe hinweisen. In einer einmaligen Aktion sollen die niedersächsischen Landtags- und Bundestagsabgeordneten von den niedersächsischen Gastgebern einen leeren Kochtopf überreicht oder per Post gesendet bekommen.

 Dieser leere Kochtopf symbolisiert in eindringlicher Weise die katastrophalen Zustände im Hotel- und Gaststättengewerbe. Nach fast acht Monaten Gastronomie Lockdown innerhalb eines Jahres sind nicht nur die Töpfe leer, sondern auch die Rücklagenkassen und die Herzen. Die Traditionsbetriebe und jungen Unternehmen benötigen dringend eine Perspektive auf Unterstützung in Form einer Öffnungsstrategie und Beihilfe auf finanzieller Ebene wie zum Beispiel einen bisher vergeblich geforderten Unternehmerlohn.

Keine Branche und kein Unternehmen kann über sieben Monate hinaus von Rücklagen und Überbrückungshilfen existieren. Von Überbrückungshilfen profitieren in erster Linie die Vertragspartner und Vermieter der Gastronomie und Hotellerie und nicht die Betriebsinhaber. Fast jeder vierte Betrieb steht vor der Geschäftsaufgabe und circa zwei Millionen Mitarbeiter haben Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes.

Der DEHOGA Niedersachsen bittet die Politik dringend um die Bereitstellung „neuer Rezepturen“ für einen Weg aus der Krise. Eine „neue Normalität“ darf nicht ohne Gastronomie stattfinden. Das deutsche Gastgewerbe bedeutet Lebensfreude, Genuss, soziales Leben und ein sicheres Vergnügen.

Der DEHOGA Niedersachsen hofft mit Blick auf die angeschriebenen Politiker auf die Rücksendung der Töpfe gefüllt mit schnellen Lösungen, gezielten Ideen und einer großen Prise Empathie für eine vom Aussterben bedrohte Branche.

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