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Stellungnahme des neu gewählten Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Stiftung Allgemeines Krankenhaus Celle

  • Celle

CELLE. Der neugewählte Celler Kreistag hat in seiner konstituierenden Sitzung am 2. November 2021 die neuen Mitglieder für den Aufsichtsrat der Stiftung Allgemeines Krankenhaus Celle bestimmt.

Der Aufsichtsrat setzt sich zusammen aus dem Celler Landrat Axel Flader, den Kreistagsabgeordneten Thomas Adasch (CDU), Torsten Harms (CDU), Angela Hohmann (SPD), Ulrich Kaiser (Wählergemeinschaft (WG)), Dirk-Ulrich Mende (SPD), Annegret Pfützner (Grüne), Dr. Hans-Georg Ratsch-Heitmann (CDU), Charles M. Sievers (FDP) sowie dem
Wirtschaftsprüfer Horst Schurig und den beratenden Mitgliedern Superintendentin Dr. Andrea Burgk-Lempart, 1. Vorsitzende der Stiftung Sankt Josef in Celle Kathrin Flachsbarth und Konzernbetriebsratsvorsitzender Ralf Laumert.

Am heutigen Freitag, 17. Dezember, fand nun die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrates statt. Zum Vorsitzenden wurde einstimmig Landrat Axel Flader gewählt, Stellvertreter sind die Kreistagsabgeordneten Angela Hohmann und Dr. Hans-Georg Ratsch-Heitmann.

Während der Sitzung wurde auch über die aktuelle Situation gesprochen. Nur durch die Umstrukturierung in den tertiären Bereichen des Krankenhauses konnten die Arbeitsplätze in der AKH-Gruppe insgesamt gesichert werden. Dieses soziale Vorgehen wurde im Rahmen der Arbeitsgerichtsprozesse beim Landesarbeitsgericht in Hannover ausdrücklich seitens des Gerichts gewürdigt.

Der AKH-Vorstand stellte in der Aufsichtsratssitzung die weiteren Ergebnisse der Verhandlungen vor. Ein Verfahren konnte mit einem Vergleich abgeschlossen werden. In drei weiteren Verfahren wurden widerrufbare Vergleiche mit hohen Abfindungen geschlossen. Der Widerruf sollte dem AKH die Möglichkeit der Prüfung der Vergleiche ermöglichen. Von dieser Möglichkeit wird der Vorstand nun – mit einmütiger Rückendeckung des Aufsichtsrates –
Gebrauch machen.

Deutlich mehr als 100 Beschäftigte haben, wie auch der Betriebsrat, diesen Weg einer Umstrukturierung der tertiären Bereiche solidarisch im Interesse des Erhalts unseres AKH mitgetragen. Ihnen gegenüber sind solche hohen Abfindungszahlungen nicht zu vermitteln. Wir stehen auch in der Verantwortung, die Arbeitsplätze innerhalb der AKH-Gruppe dieser weit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Tag für Tag ihre Frau und ihren Mann in den tertiären Bereichen stehen, nicht zu gefährden, deshalb können weniger als einer Handvoll Mitarbeitern nicht solch hohe Abfindungen gezahlt werden.

Das AKH wird aber nicht nur die Vergleiche widerrufen, sondern auch die Berufungen vor dem Landesarbeitsgericht zurücknehmen. Damit werden die erstinstanzlichen Urteile des Arbeitsgerichtes Celle rechtskräftig, so dass diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kurzfristig ein entsprechender Arbeitsplatz angeboten werden wird.

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