Freitag, 13. Februar 2026

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Vermeintliche Schnäppchen zum Valentinstag – Bestellungen außerhalb der EU können Probleme bereiten

Valentinstag naht und noch immer kein Geschenk in der Tasche? Wer Kosmetik, Schmuck oder Elektronikartikel zum Tag der Liebe noch schnell online kaufen möchte, sollte ganz genau hinschauen. Shops mit Sitz in Asien locken gern mit günstigen Angeboten. Doch häufig entpuppt sich das vermeintliche Schnäppchen als böse Überraschung. Mit welchen Problemen Käuferinnen und Käufer rechnen müssen und wie sie Shops aus dem nichteuropäischen Ausland erkennen, verrät die Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Qualität, die nicht überzeugt, oder gelieferte Produkte, die stark von Verkaufsbildern und Beschreibungen abweichen. „Das sind unschöne Überraschungen, die häufig denen drohen, die unbewusst in Shops aus dem nichteuropäischen Ausland bestellt haben“, weiß Kathrin Körber, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen, und merkt an: „Zudem können neben den Versandkosten unter Umständen hohe Zollkosten bei der Einfuhr in die EU entstehen.“ Das Valentinstagsschnäppchen wird dann schnell teurer als gedacht.

Allgemeine Geschäftsbedingungen weisen auf Zusatzkosten hin
Hinweise zu Zollkosten sind auf den Internetseiten meist schwer zu finden. Käuferinnen und Käufer sollten daher vor ihrer Bestellung unbedingt die Allgemeinen Ge-schäftsbedingungen (AGB) des Online-Shops lesen. Hier finden sich auch weitere wichtige Informationen, beispielsweise zu den Rückgabebedingungen. Denn, sofern überhaupt möglich, muss eine Rücksendung häufig selbst gezahlt werden. „Ein Paket mit bis zu fünf Kilogramm kostet dann nicht mehr nur rund sieben, sondern 45 Euro“, merkt die Rechtsexpertin an. Auch Hinweise zu den Versandzeiten finden sich in den AGB. „Teilweise werden diese mit bis zu 30 Tagen angegeben. Wer spontan zum Valentinstag bestellt hat, kann unter Umständen mit leeren Händen dastehen“, so Körber.

Tipps der Verbraucherzentrale Niedersachsen
Um Bestellungen aus dem nichteuropäischen Ausland zu umgehen, müssen Käuferinnen und Käufer wirklich genau hinschauen. „Einige Shops versuchen mit einem deutschen Städtenamen in der Webadresse den Anschein zu erwecken, dass ihre Ware aus Deutschland kommt“, sagt die Expertin. Sie rät daher, unbedingt immer vor der Bestellung das Impressum zu prüfen. Wer keine oder unkonkrete Kontaktdaten findet, sollte misstrauisch werden. Wer außerhalb der EU bestellt, muss wissen, dass die hier geltenden Gesetze zum Teil nicht greifen oder schwer durchsetzbar sind.

Zudem sollte bei Online-Bestellungen immer auf eine sichere Bezahlmethode – am besten mit Käuferschutz – sowie ein Sicherheitszertifikat der Internetseite geachtet werden. „So können Verbraucherinnen und Verbraucher verhindern, dass Dritte die eigenen Daten mitlesen und gegebenenfalls sogar missbrauchen“, weiß Körber.

Weitere Informationen zu diesem Thema unter
www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/ware-aus-fernost

Bei Fragen hilft die kostenlose Beratung der Verbraucherzentrale Niedersachsen – vor Ort, telefonisch und per Video.

PR

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