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Landrat bittet um Verzicht auf Silvesterfeuerwerk wegen Sicherheitslage – Straßensperrungen im Überblick

Landrat Axel Flader bittet zusammen mit den Einsatzkräften darum, in diesem Jahr kein Feuerwerk zu Silvester abzubrennen. „Die Helferinnen und Helfer insbesondere der Rettungsdienst ist bereits extrem belastet durch die gegenwärtige Hochwassersituation. Daher sollte jegliche weitere Belastung vermieden werden“ so der Landrat.

Polizei und Feuerwehr weisen auch noch einmal dringend darauf hin, dass Wasserstellen auf Straßen und abgesperrte Bereiche nicht durchfahren werden sollten. Zum einen besteht die Gefahr, dass Autos in den Wassermassen stecken bleiben und die Fahrzeuge dadurch beschädigt werden. Zum anderen werden durch das Durchfahren Wellen ausgelöst, die gegebenenfalls in Gebäudeteile schwappen und so weitere Schäden auslösen können. Straßensperrungen werden teilweise auch eingerichtet, weil sich dort schnell die Lage ändern kann und umfangreiche Einsätze nötig werden könnten, die freie Bahn benötigen.

Folgende Straßen sind gesperrt

Stadt Celle: Folgende Straßen oder Straßenabschnitte sind aktuell aufgrund des Hochwassers gesperrt (Stand 28.12, 18.00 Uhr):

  • Alte Grenze (von Kronestraße bis Spörckenstraße)
  • Am Freitagsbach
  • Biermannstraße (ab Alter Bremer Weg)
  • Bosteler Weg (im Ortsteil Bostel)
  • Dammaschwiese
  • Fischerstraße (Bereich Fuhse)
  • Fuhrberger Straße (Bereich Hotel Hesse)
  • Fuhserandweg
  • Fuhsestraße (bis Alte Grenze)
  • Hafenstraße
  • Hannoversche Straße (zwischen Polizei und Jugendzentrum CD-Kaserne)
  • Itagstraße
  • Jägerstraße/Hannoversche Straße (Kreuzungsbereich)
  • Magnusstraße
  • Maschweg (Wirtschaftsweg Verlängerung zur Bahn)
  • Meteorstraße (Höhe Nr. 47)
  • Neuenhäuser Straße (von P&R Bahnhof bis Fuhsestraße)
  • Oppershäuser Straße
  • Osterkamp
  • Parkplatz Burgstraße
  • Parkpalette Maschplatz
  • Planckstraße/Bultstraße (Kreuzungsbereich)
  • Radweg Altstädter Schule
  • Radweg zwischen Bredenstraße und Königswiese
  • Radweg zwischen Kampstraße und Biermannstraße
  • Radweg Schwedenbrücke
  • Sägemühlenstraße
  • Spörckenstraße (Höhe Nr. 14)
  • Unterführung Trüller
  • Combi-Kreisel (Trüllerstraße)
  • Wiesenstraße (bis hinter Bahnunterführung)
  • Wittinger Straße (von Berkefeldweg bis Lachtehäuser Straße).

Kreisstraßen im Landkreis:

  • K65, Ortsausgang Jeversen in Richtung L180 bei Bannetze
  • K 50 zwischen Langlingen und Wienhausen
  • K50 zwischen Wienhausen und B 214 (Strohkrug)
  • L311 zwischen Eicklingen und Wienhausen

Es gibt weiterhin drei schwierige Bereiche im Landkreis Celle, was die Hochwassersituation anbetrifft: Stadt Celle, Winsen/Aller und Samtgemeinde Flotwedel.

In der Stadt Celle bereitet derzeit vor allem die Fuhse im Bereich Sägemühlenstraße, Spörkenstraße große Probleme. Weiterhin steht Lachtehausen unter kritischer Beobachtung, wobei hier der Pegel der Lachte leicht gesunken ist. Außerdem steht die Allerinsel in Richtung Biermannstraße derzeit im Fokus. Die Feuerwehren aus der Stadt Celle werden unterstützt durch auswärtige Wehren aus dem Landkreis.

Im Flotwedel steht derzeit das Kloster Wienhausen und der Allerdeich bei Langlingen im Fokus. Beim Kloster wurde eine mobile Deichanlage installiert und Wasser wird am Küchengraben abgepumpt, um die Gebäude zu sichern. Der Allerdeich bei Langlingen wurde durch den Einbau von Fliess etwas stabilisiert, die Lage bleibt aber angespannt.

In Winsen wurden 10.000 Sandsäcke verbaut, weitere sind im Zulauf. Der Kernort Winsen konnte auch Mithilfe von Pumpen weitgehend stabil gehalten werden, viele Straßensperrungen sind wieder aufgehoben worden. Heute soll durch die örtlichen Einsatzkräfte die L 180 gesichert werden. Außerdem ist eine Begehung der Deiche erfolgt, da diese anfangen durchzuweichen. Noch aber ist die Lage stabil.

In Wietze stellt sich die Lage etwas kritischer dar, ist aber noch durch lokale Einsatzkräfte beherrschbar, das gleiche Bild bietet sich hier in Wathlingen und Hambühren.

„Angesichts der weiter angesagten Regenfälle, kann sich das Bild aber jederzeit ändern und die Lage noch verschärfen“, sagte Landrat Axel Flader. Er wünscht sich, dass das NLWKN genauere Vorhersagen macht. Er weist auch noch einmal darauf hin, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, ehrenamtliche Kräfte für diese Arbeit in den Hochwassergebieten frei zu stellen, wenn sie für Feuerwehren oder Hilfsorganisationen im Einsatz sind. „Wir brauchen hier jede helfende Hand und ich appelliere dringend an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, diesen Vorgaben nachzukommen.“ sagt der Landrat.

lkc
Fotos: Celler Presse

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