Dienstag, 18. August 2026

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Proteste der Landwirte auf der A2: CDU-Fraktion äußert Verständnis, verurteilt jedoch eskalierende Aktionen

Inmitten der anhaltenden Proteste der Landwirte auf der Autobahn A2 hat der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Lechner, seine Meinung zu den Geschehnissen kundgetan. Die Landwirte zeigen ihren Unmut, insbesondere in Anbetracht der jüngsten politischen Entwicklungen.

Sebastian Lechner äußerte Verständnis für die Anliegen der Landwirte, betonte jedoch, dass die Eskalation der Proteste auf der Autobahn A2 nicht im Sinne der Sache sei. Der CDU-Politiker verwies dabei auf den gebrochenen Wort des Ministerpräsidenten, der Niedersachsen im Bundesrat einer Initiative aus Mecklenburg-Vorpommern beitreten ließ. Diese Initiative zielt auf die schrittweise Abschaffung des Agrardiesels ab, was bei den Landwirten auf Unverständnis stößt.

„Die Proteste unserer Landwirte sind weiter nachvollziehbar. Gerade nachdem der Ministerpräsident sein Wort gebrochen hat und Niedersachsen im Bundesrat einer Initiative von Mecklenburg-Vorpommern beigetreten ist, die die schrittweise Abschaffung des Agrardiesel unterstützt. Eine Aktion wie heute auf der Autobahn A2 aber, bei der Mist, Baumstämme und Reifen abgekippt wurden, dient nicht der Sache. Sie sollte ein Einzelfall bleiben,“ so Lechner in seiner Stellungnahme.

Die CDU-Fraktion verurteilt demnach die eskalierenden Aktionen auf der A2 und appelliert an die Vernunft der Landwirte, ihren Protest auf sachliche und friedliche Weise zu äußern. Der Fokus sollte darauf liegen, konstruktive Lösungen für die Anliegen der Landwirte zu finden, ohne den Verkehr und die öffentliche Sicherheit zu gefährden.

Redaktion
Celler Presse
Foto: CDU