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Marie aus Wietze zeigt beeindruckendes Engagement

  • Wietze

Eine inspirierende Geschichte der Initiative und des Umweltbewusstseins gab es diese Woche in Wietze. Die sechsjährige Marie, eine Schülerin aus Wietze, hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Zeichen gegen die Umweltverschmutzung zu setzen. Nachdem sie in der Schule das Thema Müll, Plastik und Umwelt behandelt hatte, war sie so betroffen von der Langlebigkeit des Mülls und dessen Auswirkungen auf unseren Planeten, dass sie beschloss, selbst aktiv zu werden.

Mit Unterstützung ihres Vaters Christoph machte sich Marie am vergangenen Sonntag auf den Weg, um die Natur rund um die Ackerfläche südlich der Straße „Im Langen Felde“ Richtung Wald von Müll zu befreien. Ausgerüstet mit einem Bollerwagen und einer 35-Liter-Mülltüte, sammelte die Familie alles auf, was nicht in die Natur gehört – von Flaschen bis hin zu Eisenstücken. Trotz des ehrgeizigen Ziels, einmal um das Feld herumzukommen, mussten sie ihre Aktion vorzeitig beenden, da der Müllsack unter der Last des gesammelten Unrats riss. Die Strecke, die sie dabei zurücklegten, betrug lediglich 250 Meter.

Marie und ihr Vater waren schockiert über die Menge an Müll, die sie auf so kurzer Strecke fanden. Dieses Erlebnis unterstreicht die Dringlichkeit, mit der alle einen Beitrag zur Sauberkeit unserer Umwelt leisten müssen.

In Hannover hat sich die Menge des von der Abfallwirtschaft entsorgten Mülls von 912 Tonnen im Jahr 2019 auf 1.309 Tonnen im Jahr 2021 erhöht. Bürgermeister Wolfgang Klußmann äußert seine Besorgnis über die zunehmenden Fälle illegaler Müllentsorgung in Wietze: „Im vergangenen Jahr erreichten wir mit insgesamt 399 Meldungen über illegale Müllentsorgung einen bedauerlichen Rekord. In diesem Jahr liegen uns bereits 91 Meldungen über unser Mängelmeldesystem ‚Meldoo‘ vor. Neben der Umweltverschmutzung und der Gefahr für Pflanzen und Tiere muss auch der finanzielle Schaden beachtet werden. Die Gemeinde Wietze wendet jährlich mehr 10.000 Euro für die Müllbeseitigung auf. Die durch das Fehlverhalten Einzelner verursachten Kosten müssen im Ergebnis von der Gesamtbevölkerung durch Steuergelder finanziert werden.“

Die Beitrag soll nun alle Menschen und die Bürgerinnen und Bürger von Wietze ermutigen, Maries Beispiel zu folgen. „Lasst uns gemeinsam für eine saubere und lebenswerte Umwelt sorgen. Der World Clean Up Day, der auch in Wietze am 20. September 2024 stattfindet, dient als weltweites Symbol für Umweltbewusstsein und Gemeinschaftsaktion, doch in Wahrheit ist jeder Tag ein Tag, an dem wir uns für Sauberkeit und den Schutz unserer Umwelt einsetzen sollten“, lautet dazu der Appell.

PR

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