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Arbeitslosigkeit sinkt zum Frühjahr

 Im März waren bei der Arbeitsagentur und dem Jobcenter im Bezirk der Agentur für Arbeit Celle 10.692 Arbeitslose gemeldet. Die Arbeitslosenzahl nahm gegenüber Februar um 414 Personen (3,7 Prozent) ab. Im Vergleich zum März des vergangenen Jahres wuchs die Arbeitslosigkeit um 431 Personen (4,2 Prozent). Die Arbeitslosenquote sank von Februar auf März um 0,3 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Vor einem Jahr betrug die Quote 6,1 Prozent. 

Eine leichte Aufwärtsbewegung auf dem Arbeitsmarkt im Celler Agenturbezirk ist spürbar. Im Vormonatsvergleich ist die Arbeitslosigkeit leicht rückläufig. Eine positive Entwicklung ist zu erkennen, die sich besonders bei den Abgängen aus Arbeitslosigkeit in Erwerbstätigkeit bemerkbar macht. Frühjahrsbedingt kommt es zudem zu einer Zunahme beim Zugang der gemeldeten Stellen. Werden die Veränderungen des Bestandes gegenüber dem Vormonat betrachtet zeigt sich eine leicht positive Zunahme der gemeldeten Stellen, die zudem höher ausfällt als die durchschnittliche Bestandsentwicklung auf Landesebene.  

„In unserer Region sind im März die Arbeitslosigkeit und die Unterbeschäftigung gesunken, die gemeldeten Stellen nehmen zu“, sagt Andreas Geier, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Celle. „Vor allem Fachkräfte und Experten haben bei der aktuellen Nachfrage der Unternehmen gute Chancen einen adäquaten Arbeitsplatz zu finden. Aber auch für Personen mit geringeren Qualifikationen können wir über unseren Arbeitgeberservice Arbeitsplätze anbieten. Wird nicht nahtlos eine neue Arbeitsstelle gefunden, setzen wir als Arbeitsagentur unabhängig vom Qualifikationsniveau auf die Teilnahme an ausgewählten Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik, um passgenau zu qualifizieren, damit Arbeitslosigkeit sich nicht verfestigt.“  

Informationen und Ansprechpartner finden Interessierte auf der Internetseite unter www.arbeitsagentur.de/celle. Unter der Rufnummer 0800 4 5555-00 können Anliegen ebenfalls angenommen werden. Individuelle Beratungsgespräche können vereinbart werden. 

Im April 2024 veranstaltet die Bundesagentur für Arbeit die WOW – Wochen der beruflichen Orientierung und Weiterbildung, die sich an Personen richten, die im Berufsleben stehen bzw. nach Elternzeit, einer Berufspause, Arbeitslosigkeit etc. wieder beruflich durchstarten wollen.  Der interessierten Öffentlichkeit stehen Veranstaltungen u.a. zum Quereinstieg, zur Aufstiegsweiterbildung, zum Nachholen eines Berufsabschlusses, zu Future Skills, zur Stärkenanalyse, zu Bewerbungsverfahren zur Verfügung. Das Veranstaltungsprogramm kann unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/hannover/berufsberatung-im-erwerbsleben/wow2024 abgerufen werden. Andreas Geier ermutigt diese Angebote anzunehmen. Der Geschäftsführer Operativ führt aus, dass berufliche Orientierung und Weiterbildung in der heutigen Arbeitswelt aufgrund des stetigen Wandels von immenser Bedeutung sind. „Technischer Fortschritt, Digitalisierung, Transformationen etc. erfordern, dass wir uns alle fortlaufend weiterbilden und uns über den Arbeitsmarkt auf dem Laufenden halten, mit den WOW bietet die Bundesagentur die Möglichkeit dazu,“ so Geier.

Unter den 2.652 Stellenangeboten befanden sich 519 Stellen, die im Monatsverlauf neu hinzukamen. Damit nahmen diese so genannten Stellenzugänge gegenüber Februar um 42 Stellen (8,8 Prozent) zu. Gegenüber dem Vorjahr lagen sie um 36 Stellen (7,5 Prozent) im Plus. Die meisten Stellenzugänge kamen aus den Bereichen sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen (146 Stellen), freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen (107 Stellen) sowie öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung (45 Stellen). Am 10. April 2024 richtet die Arbeitsagentur in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr im Berufsinformationszentrum einen Karrieretag im Öffentlichen Dienst aus. Die Informationsveranstaltung richtet sich an alle, die sich zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten im Öffentlichen Dienst informieren möchten. Nähere Informationen können dem Veranstaltungsprogramm unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/celle entnommen werden. 

 ArbeitslosenzahlVeränderung gegenüber VormonatVeränderung gegenüber VorjahrArbeitslosen-quote (Vormonatswert/Vorjahreswert)
  Agentur für Arbeit Celle  10.692-414/-3,7%+431/+4,2%6,2% (6,5%/6,1%)
  Geschäftsstelle Celle  4.622-85/-1,8%116/+2,6%5,9% (6,1%/5,9%)
  Geschäftsstelle Hermannsburg  941-50/-5,0%+40/+4,4%5,9% (6,2%/5,7%)
  Geschäftsstelle Walsrode  2.743-155/-5,3%+219/+8,7%7,1% (7,5%/6,7%)
Geschäftsstelle Soltau2.386-124/-4,9%+56/+2,4%6,1% (6,4%/6,1%)
  zur Information: Landkreis Celle  5.563  -135/-2,4%  +156/+2,9%  5,9% (6,1%/6,0%)  
  zur Information: Landkreis Heidekreis    5.129  -279/-5,2%  +275/+5,7%  6,6% (7,0%/6,4%)

 Unterbeschäftigung[1] im Agenturbezirk und auf Ebene der Landkreise: 

Agenturbezirk Celle: 13.809 (Vormonat: -379/-2,7%, Vorjahresmonat: +250/+1,8%)

Celle: 7.449 (Vormonat: -149/-2,0%, Vorjahresmonat: +39/+0,5%)           

Heidekreis: 6.360 (Vormonat: -229/-3,5%, Vorjahresmonat +211/+3,4%) 

Stellenmarkt auf Ebene der Landkreise: 

Landkreis Celle: Im März waren 1.498 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Februar ist das ein Anstieg von 47 Stellen oder 3,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 176 Stellen (10,5 Prozent) weniger. Arbeitgeber meldeten im März 278 neue Arbeitsstellen, das waren 8 Stellen oder 3,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.  

Landkreis Heidekreis: Im März waren 1.154 Arbeitsstellen gemeldet, gegenüber Februar ist das ein Minus von 7 Stellen oder 0,6 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 497 Stellen (30,1 Prozent) weniger. Arbeitgeber meldeten im März 241 neue Arbeitsstellen, das waren 28 Stellen oder 13,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.  

1 Dazu gehören Arbeitslose und Personen in Arbeitsmarktmaßnahmen, beruflicher Weiterbildung, Arbeitsgelegenheiten, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, Gründungszuschuss etc. Aufgrund der Vorläufigkeit der Daten zur Maßnahmeteilnahme können sich hier in den kommenden Monaten noch Änderungen ergeben. Nicht enthalten sind Beschäftigte in Kurzarbeit, weil diese Daten erst mit mehrmonatiger zeitlicher Verzögerung erhoben werden können. 

PR
Foto: Celler Presse


 

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