Dachstuhlbrand in Wieckenberg

WIECKENBERG. Blaulichter und laute Sirenen am frühen Sonntagabend. Die Feuerwehren Wieckenberg und Wietze wurden in den Kothenweg nach Wieckenberg zu einer unklaren Rauchentwicklung gerufen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich die Lage wie folgt dar: Aus einem Einfamilienhaus drang starker Qualm auf dem Dachstuhl, die Bewohner konnten sich glücklicherweise selbst in Sicherheit bringen. Sofort wurde ein Vollalarm für die Gemeindefeuerwehr Wietze gegeben, zusätzlich wurde eine Drehleiter aus Celle und der Einsatzleitwagen aus Winsen/Aller hinzu gerufen.

Laut Informationen Presseprecher Heiko Thies der Ortsfeuerwehr Wietze, ist ein Wohnhaus mit einer angrenzenden Garage, noch aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Die Polizei ermittelt diesbezüglich. Die Bewohner des Hauses konnten glücklicherweise rechtzeitig die Feuerwehr alarmieren, da sie ein lautes Knistern hörten. Verletzt wurde dabei niemand, nur zwei Katzen werden noch vermisst. Mehrere Teile des Hauses sind wegen des Brandes nicht mehr bewohnbar.

Die Erkundung ergab, dass auf der linken als auch auf der rechten Seite jeweils ein Anbau in den hinteren Teil des Grundstückes vorhanden war, wobei der rechte Bereich des Flachbaus ebenfalls durch das Feuer betroffen war. Da an diesem Gebäudeteil ein weiteres Wohnhaus angrenzte und das Feuer auf dieses überzugreifen drohte, wurden die ersten Löschmaßnahmen zur Sicherung der Grenzbebauung und des Anbaues eingeleitet. Ein Carport und eine Garage auf der rechten Gebäudeseite wurden ebenfalls durch das Feuer erfasst.

Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet, auf der Vorderseite und der Rückseite des Gebäudekomplexes. Das Feuer konnte, bis auf den Bereich des Carports, im Dachbereich gehalten werden. Das Feuer hat sich durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren nicht bis in das Erdgeschoss ausbreiten könnten, wurde jedoch durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen.

Im Einsatzverlauf stand der Dachstuhl des Wohnhauses in Vollbrand, so dass dieses nur unter Einsatz von mehreren Strahlrohren und aus dem Korb der Drehleiter gelöscht werden konnte. Die Zwischendecke des Flachbaus an der rechten Gebäudeseite zündete ebenfalls durch und konnte durch weitere Strahlrohre unter Kontrolle gebracht werden.

Die nachalarmierten Feuerwehren aus Jeversen und Hornbostel unterstützen beim Aufbau der Wasserversorgung und mit Atemschutzgeräteträgern. Insgesamt wurden 10 Trupps unter Atemschutz und zeitweise sechs C-Strahlrohre sowie das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt.

Hervorzuheben war bei diesem Einsatz die sehr gute Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren sowie die hervorragende Unterstützung der Anwohner, die sich sofort um die vom Brand betroffene Familie sowie um die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken gekümmert haben.

Die Maßnahmen an der Einsatzstelle haben sich bis Mitternacht hingezogen, die Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft zog sich jedoch noch einige Zeit in die Nacht hin.

Im Einsatz waren 14 Feuerwehrfahrzeuge aus sechs Ortsfeuerwehren mit insgesamt 77 Einsatzkräften, der Rettungsdienst sowie die Polizei.Die Polizei ermittelt nun wegen der Brandursache.

Torsten Beyersdorff, Presseteam Freiwillige Feuerwehr Wietze
Redaktion
Celler Presse

 

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