Fachkräfteeinwanderungsgesetz – Handwerkskammer fordert mehr Tempo

LÜNEBURG/CELLE. Mehr Tempo bei Reformen hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim jüngsten Spitzengespräch der Deutschen Wirtschaft auf der Internationalen Handwerksmesse Mitte März in München versprochen. „Beim dringend benötigten Fachkräfteeinwanderungsgesetz erleben wir nun genau das Gegenteil“, kritisiert der Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Detlef Bade. Die für den 21. März vorgesehene erste Lesung zu diesem Gesetz im Bundestag war verschoben worden, weil Teile der Regierungskoalition es offenbar nur im Zusammenhang mit dem Entwurf des sogenannten Geordneten-Rückkehr-Gesetzes beraten wollen.

Da das Handwerk zunehmend unter dem Fachkräftemangel leidet und qualifizierte Kräfte auch aus Drittstaaten benötigt, hat sich die Vollversammlung der Handwerkskammer im November in einer Resolution für eine gezielte Steuerung der Zuwanderung von Fachkräften ausgesprochen. „Diese muss unabhängig von Fragen des Asylrechts zügig realisiert werden“, sagt Bade. Ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz könne die Zuwanderung von Fachkräften mit qualifizierten Berufsausbildungen erleichtern. Deshalb müsse das Gesetz zügig beschlossen werden. „Die Vorgaben des Gesetzes müssen rechtzeitig in die Verwaltungspraxis umgesetzt werden und unsere Betriebe brauchen frühzeitig verlässliche Informationen“, so Bade.

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