Dienstag, 18. August 2026

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Wassersparen in Celle? Trotz Hitze nicht nötig

CELLE. Das Wasserwerk Garßen arbeitet bisher nicht an der Kapazitätsgrenze, Reserven sind da, und Kunden in Celle und den Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel können unbesorgt sein. Die erste Augusthälfte verläuft ziemlich hochsommerlich und bringt mit den Hundstagen und der dazugehörigen Hitze tagsüber sowie den tropischen Nächten einen satten Temperaturüberschuss in Deutschland.

Niedersachsen bildet da keine Ausnahme. Wenn die Temperaturen täglich auf deutlich über 30 Grad ansteigen, nimmt naturgemäß auch der Wasserbedarf zu: um 20 bis 25 Prozent im Vergleich zu den üblichen Werten. Pro Jahr verbrauchen die Kunden der Stadtwerke Celle pro Person ca. 45 Kubikmeter Trinkwasser; das sind durchschnittlich 123 Liter täglich.

„Trotz Hitze und Trockenheit müssen die Verbraucher in Celle und den Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel kein Wasser sparen“, sagt Thomas Edathy, Geschäftsführer der Stadtwerke Celle GmbH. „Der Hochsommer wirkt sich bisher nicht negativ auf die Trinkwasserressourcen aus. Das kühle Nass könne trotz der großen Hitze in gewohnter Qualität direkt aus dem Hahn gezapft werden“, versichert Edathy. Das Trinkwasser für die Stadt Celle wird über insgesamt 16 Förderbrunnen rings um das Wasserwerk Garßen gewonnen und dort aufbereitet. Pro Jahr sind das rund 5 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.

Derzeit speist das Wasserwerk in Garßen täglich zwischen 18.000 und 19.000 m³ Trinkwasser ins Netz ein, wobei Freitag, der 07.08. mit 19.069 m³ das Maximum darstellte. Zum Vergleich: an „normalen“ Sommertagen mit Temperaturen um die 25 Grad Celsius werden im Schnitt 15.000 m³ Trinkwasser ins Netz eingespeist. „Das Wasserwerk Garßen arbeitet bisher bei Weitem nicht an der Kapazitätsgrenze, die bei 36.000 m³ pro Tag liegt. Wir haben also noch erhebliche Reserven“, so Edathy weiter. Was dafür spräche, dass sich die rund 70 000 Trinkwasser-Kunden in Celle und weitere 38 000 in den beiden, aus dem Wasserwerk Garßen versorgten Samtgemeinden bei der Nutzung von Trinkwasser nicht einschränken müssten. „Mit Wasser sorgsam umzugehen und die Ressourcen zu schonen, ist gut. Übertriebenes Sparverhalten ist jedoch unnötig und kann bei den vorherrschenden Wetterverhältnissen sogar Nachteile mit sich bringen.

PR