Dienstag, 25. März 2025

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Mann mit Pistole im Hosenbund sorgt für Polizeieinsatz am Bremer Hauptbahnhof

BREMEN. Ein aufmerksamer Reisender hat Bundespolizisten im Bremer Hauptbahnhof eine Auseinandersetzung am Haupteingang gemeldet. Bei einem der Streithähne hatte er eine Schusswaffe gesehen.

Die Bundespolizisten konnten auf dem Bahnhofsvorplatz einen verdächtigen Mann feststellen, welcher seine Hand in seiner halbgeöffneten Jacke verborgen hielt. Beim Erkennen der auf ihn zueilenden Polizisten zog er plötzlich eine silberne Pistole hervor. Doch bevor er diese einsetzen konnte, wurde der 48-jährige Deutsche durch das konsequente Einschreiten der Bundespolizisten zu Boden gebracht und entwaffnet. Während die Pistole sichergestellt wurde, klickten die Handschellen. Es handelte sich um eine täuschend echt aussehende Schreckschusswaffe.

Eine Berechtigung zum Führen der Waffe konnte der Mann nicht vorweisen. Bei der Durchsuchung in der Dienststelle wurde eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Die Pistole und die Drogen wurden sichergestellt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,76 Promille. Mit Anzeigen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Betäubungsmittelgesetz konnte der Bremer entlassen werden.

Im Zusammenhang des Erkennens von Schusswaffen rät die
Bundespolizei:

  • Greifen Sie nicht selber ein
  • Halten Sie Abstand zu gefährlichen oder aggressiven
    Personen
  • Informieren Sie die Polizei
  • Beschreiben Sie die Situation so genau wie möglich
  • Prägen Sie sich besondere Merkmale von Verdächtigen ein

ots

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