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Niedersachsen weitet Zusammenarbeit mit Israel aus – Gemeinsame Forschungsprojekte erhalten höhere Mittel und längere Laufzeiten

Der menschenverachtende Terror der Hamas fordert Israel in vielerlei Hinsicht heraus. Die Angriffe vom 7. Oktober haben nicht nur unbeschreibliche Grausamkeiten über tausende Menschen gebracht, auch der akademische Bereich in Israel leidet seitdem unter den Folgen. Viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wurden zum Militärdienst einberufen, Forschungseinrichtungen setzen ihre Arbeit unter erschwerten Bedingungen fort.

Niedersachsen steht fest an der Seite seiner israelischen Partnerinnen und Partner und baut die seit 47 Jahren bestehende Forschungszusammenarbeit gerade jetzt weiter aus, erklärt Wissenschaftsminister Falko Mohrs:

„Unsere Länder sind in enger Freundschaft verbunden. Beide Seiten profitieren enorm vom wissenschaftlichen und kulturellen Austausch, den wir nun umso intensiver pflegen. In dieser schwierigen Zeit für Israel und das israelische Volk wollen wir einen Beitrag leisten und die Forschenden in Israel weiter unterstützen – grundsätzlich sowie ganz individuell. Wir stellen sicher, dass laufende Projekte fortgesetzt und abgeschlossen werden können. Dem Terror müssen wir auch im akademischen Leben entschlossen entgegentreten.“

Die nunmehr veröffentlichte Ausschreibung für die nächste Förderrunde des Programms „Forschungskooperation Niedersachsen – Israel“, getragen vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung im Rahmen von zukunft.niedersachsen, sieht eine Erhöhung der Förderdauer von drei auf vier Jahre sowie eine Erhöhung der Fördersumme von 300.000 Euro auf 500.000 Euro pro Forschungsprojekt vor.

Das Förderangebot adressiert im jährlichen Wechsel verschiedene Fächergruppen. Die aktuelle Ausschreibung lädt zu Anträgen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften ein. Gefördert werden herausragende Forschungsprojekte, die von Forschenden niedersächsischer und israelischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen gemeinsam durchgeführt werden und richtet sich bevorzugt an frisch promovierte Forschende.

Ein eigens entwickeltes Modul geht gezielt auf zusätzliche Bedarfe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ein, die durch den anhaltenden Konflikt entstanden sind. Das betrifft u.a. Forschende, die derzeit zum Militärdienst eingezogen sind. Laufende Projekte können unbürokratisch einen Sonderantrag beim Ministerium auf bis zu 20.000 Euro zusätzlich stellen, um die jeweiligen Forschungsarbeiten möglichst ohne Einschränkungen fortsetzen zu können. Weiterhin kann die Förderdauer verlängert und bereits bewilligte Fördermittel ohne weiteren Aufwand dafür eingesetzt werden, den Fortgang der Forschungsarbeiten zu sichern.

„Unsere Antwort auf Terror und Hass ist Solidarität. In dieser schwierigen Situation wollen wir unsere Geförderten in Israel unbürokratisch zur Seite stehen. Wir hoffen, dass sie bald wieder ihrer Forschung uneingeschränkt nachgehen können“, sagt Dr. Georg Schütte, Generalsekretär der VolkswagenStiftung.

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Foto: rquevenco / Pixabay

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