Freitag, 6. März 2026

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Das THW auf Bundesebene feiert in diesem Jahr das 75-jährige Bestehen – Der Celler Ortsverband feiert mit

Vor ca. 80 geladenen Gästen feierte das THW Celle am Freitag den 75. Geburtstag des Bundesverbandes der Einrichtung. Im Rahmen eines Neujahrsempfangs nutzte der Ortsverband Celle das Jubiläum, um einen Rückblick auf die Einsätze zu werfen und Mitglieder zu ehren. Neben dem zentralen Festakt in Bonn im Sommer finden eine Reihe dezentraler Veranstaltungen in den Ortsverbänden statt. Der Ortsverband Celle wurde 1952, zwei Jahre nach der Gründung des Technischen Hilfswerks gegründet und hat sich zu einem engagierten und aus dem Einsatzgeschehen nicht mehr wegzudenken Ortsverband entwickelt.

So nahmen an der Feier vorwiegend Mitglieder des Ortsverbandes teil. Geladen waren aber auch Personen von Vereinen und Verbänden, wie z. B. Malteser, Johanniter und DRK. Auch die  Polizei war vertreten, und die Wahlkreis-Kandidaten zur Bundestagswahl ließen es sich nicht nehmen, der Einladung zu folgen: Henning Otte (CDU), Angela Hohmann (SPD, Anja Schulz (FDP) und Thomas Ehrhorn (AfD); Celles ehemaliger Oberbürgermeister und aktuell noch Mitglied des Bundestages. Dirk-Ulrich Mende (SPD) war ebenfalls anwesend, er kandidiert aber bei der kommenden Wahl nicht wieder. Die Stadt wurde repräsentiert durch Bürgermeisterin Iris Fiß, die Oberbürgermeister Jörg Nigge vertrat. Den Landkreis repräsentierte Landrat Axel Flader, der für Stadt und Landkreis Gruß- und Dankesworte sprach. Da das THW im Stadtteil Neuenhäusen angesiedelt ist, war Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt zugegen.

Detlef Reiß, Ortsbeaufragter des THW Celle, wies auf den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der Einrichtung hin, die sich in der Vergangenheit auf vielfältige Weise eingesetzt hat, ob es nun der Moorbrand bei Meppen war, die Flutkatastrophe an der Ahr oder das Hochwasser in Celle Ende 2023 bis Januar 2024, das alles musste mit technischen Hilfsleistungen gemeinsam bewältigt werden. So rüste man sich für kommende Herausforderungen, bis 2030 gelte es, den Zivilschutz zu ertüchtigen. „Obwohl sich das THW in seinen 75 Jahren oft geändert hat bleibt der Grundgedanke Menschen zu helfen aktuell“, so Detlef Reiß

Bei 15 gemeinsamen Einsätzen mit Feuerwehr und Polizei hat der Ortsverband 3000 Einsatzstunden im vergangenen Jahr geleistet. Dazu kommen noch einmal fast 23.000 Stunden an Übungs- und Ausbildungsdiensten. „Die Hilfsbereitschaft, die unermüdliche Einsatzbereitschaft und das Engagement unserer Einsatzkräfte ist nicht nur bewundernswert und unverzichtbar, nein es ist beispielhaft für unseren Katastrophenschutz“, so Reiß weiter.

Reiß nahm bei der Gelegenheit zwei Beförderungen vor: Boris-Paul Conrad, Gruppenführer Logistik, Verpflegung und Manuel Dining, Truppführer Materialwirtschaft.

Mit dem Helferabzeichen in Gold wurden geehrt: Torben Fähse, Bianka Wonnenberg, Manuel Dining, Sandra Cappelluzzo und Maximilian Schultheiß.

Mit einem Präsent bedankte sich Reiß bei Florian Wonnenberg, Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit, der für die Vorbereitung und Organisation der Veranstaltung tätig war.

Wolfgang Lindmüller, bis 2014 selbst der Ortsbeauftragte des Celler Ortsverbandes und seit 2017 Bundessprecher, sprach in seiner Rede von den neuen Herausforderungen des Technischen Hilfswerks. „Der Krieg hier in Europa macht deutlich, dass der Zivilschutz wieder einen wichtigen Stellenwert in der Gesellschaft haben muss“, so Lindmüller in seiner Rede. Er regte zudem an, einen Zivilschutzstammtisch zu initiieren um so einen besseren Austausch zwischen den beteiligten im Zivilschutz hier in Stadt und Landkreis zu ermöglichen. 

Dass das THW eine Institution ist auf die man sich verlassen kann, stellte Landrat Axel Flader fest, der die Grußworte für Stadt und Landkreis sprach, gleichzeitig auch als Hausherr, denn die Veranstaltung fand im Kreistagssaal statt. Flader ging auf die beeindruckende Leistung des THW bei dem Hochwasser vor gut einem Jahr ein. Das THW leiste einen großen Beitrag zur Sicherheit und der Lebensqualität in der Region. Dennoch sei es eine große Herausforderung durch den aktuellen Schuldenstand. Es seien darüber hinaus Investitionen in Gesundheit und Digitalisierung erforderlich.

Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt sprach seinen Dank für das vielfältige Engagement des THW aus. Ulrich Kaiser, Vorsitzender des DRK Ortsverbandes Celle zeigt sich dankbar und erfreut über die Zusammenarbeit innerhalb der Blaulichtfamilie.

Die Betreuungsgebiete für das THW in Celle sind die Stadt sowie der Landkreis   Celle.  Als Einsatzorganisation des Bundes kennt das Technische Hilfswerk jedoch keine Landesgrenzen. 

Einsatzschwerpunkte des THW in Celle waren in den vergangenen Jahren:

  • Gebäudesicherung nach Teileinsturz
  • Hilfstransporte in die Ukraine
  • Evakuierung wegen Bombenfund
  • PKW-Unfälle auf Verkehrswegen
  • Unwettereinsätze
  • Hochwassereinsätze  

Am 26. Dezember 2024 unterstützte der THW Ortsverband Celle im Auftrag der Staatsanwaltschaft, die Polizei bei einem besonderen Einsatz im Bereich der Gefahrenabwehr. Dabei wurde eine erhebliche Menge an Feuerwerkskörpern – rund 1,5 Tonnen – sichergestellt und an einen sicheren Ort transportiert.

PR/Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de
Foto Die Geehrten: Florian Wonnenberg

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