Pünktlich zum 21. Wathlinger Musikfestival hört der Regen auf

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WATHLINGEN. Es war vielleicht kein lauer Sommerabend, aber anders als es der Samstag zunächst vermuten ließ, entschied er sich abends doch noch für einen versöhnlichen Abschluss. Soll heißen: Pünktlich zum Beginn des Wathlinger Musikfestivals hörte es auf zu regnen. Und das war auch gut so, denn ansonsten wären die ganzen Mühen im Vorfeld schließlich umsonst gewesen.

Schon früh morgens hatte man die Schulstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt, um die Bühnen und Getränkewagen aufbauen zu können. Eine Bühne stand wie immer vor der Volksbank, direkt auf der Schulstraße, die andere wie immer vor Santelmanns Hof. Und auf diesen sorgten ab 18.30 Uhr vier Bands für gute Laune und Stimmung.

Auf der Bühne „Am Schmiedeberg“ ging es los mit der Bluesband „Blue Terrace“. Die große musikalische Vielfalt der Bluesmusik auf die Bühne zu bringen, liegt ihnen am Herzen. Die Band covert die älteren und neueren Songs auf ihre eigene charakteristische Weise. Nach „Blue Terrace“ kamen dann die Freunde der Countrymusik voll auf ihre Kosten. Die „Little Country Gentlemen“ zählen zu den wenigen Topbands der deutschen Country-Szene. Jeder Country-Classic wird durch sie zu einem Erlebnis.

Lauter und rockiger ging es auf der Volksbankbühne zu. Die Band „Ablazed“ bot dort viel Abwechslung und zahlreiche musikalische „Leckerbissen“. Ob Classic Rock von AC/DC bis ZZ Top, Deutsch-Rock von den Ärzten oder Toten Hosen, Moderne Rock-Knaller von den Foo Fighters oder Kings of Leon oder auch „Radiorock“ von Bon Jovi, Bryan Adams oder R.E.M. … sie verstehen sich als Rockband mit der Lizenz zum Party machen – was ihnen auch in Wathlingen gelang. Auf „Ablazed“ folgte „Rio – die Band“. Als gut eingespieltes Team lieben und beherrschen sie fast alle Musikrichtungen. Das Repertoire reicht daher von der Top 40 über deutsche Schlager bis hin zu Swing, Oldies, Rock und Evergreens oder sogar Musik für Tanzturniere.

Das 21. Wathlinger Musikfestival knüpfte sicherlich nicht an die Erfolge aus den Anfangsjahren an, kann sich aber als musikalisches Dorffest behaupten und wird von den Bewohnern Wathlingens auch nach wie vor gut angenommen und besucht. Einziger Wehmutstropfen in diesem Jahr war aber die Abstimmung zwischen den beiden Bühnen. Als sehr unglücklich empfanden die Besucher die musikalische Pause zwischen 21 und 21.30 Uhr. Auf beiden Bühnen wechselten die Bands nahezu zeitgleich und die Besucher wussten vielfach nicht wirklich, was sie mit dieser Zeit anfangen sollten. Hier hätten man seitens der Gemeinde als Veranstalter sicher etwas besser planen können.

Redaktion
Celler Presse





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