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Henning Otte und Peter Altmaier besuchen den Drilling Simulator

Aug 17, 2017

CELLE. Der Besuch des Chefs des Bundeskanzleramtes und Bundesminister für besondere Aufgaben im Kabinett von Angela Merkel, Peter Altmaier, diente dazu, die Funktion des von der TU Clausthal betriebenen Drilling Simulators zu verdeutlichen und die Bedeutung für den Standort Celle im Zusammenspiel mit der Bohrservicebranche hervorzuheben. „Das ist fast so kompliziert wie die Koalitionsverhandlungen“, stellte Altmaier fest, als er im „Cockpit“ des Simulators saß und die Bedienung des Simulators und die Aussage der Monitor-Anzeigen erläutert bekam.

Der CDU-Politiker Peter Altmaier war auf Einladung seines Fraktionskollegen Henning Otte, der wieder für den Bundestag am 24. September im Wahlkreis Celle/Uelzen kandidiert, nach Celle gekommen. Institutsleiter Prof. Dr. Joachim Oppelt erläuterte das wissenschaftliche Konzept des Simulators; Oppelt hat ebenfalls die Professur für Tiefbohrtechnik, Erdöl- und Erdgasgewinnung an der TU Clausthal inne. Zu der Veranstaltung waren Führungskräfte der der in Celle ansässigen Bohrservicebranche eingeladen, zudem Vorstandsmitglieder des Vereins GeoEnergy, der die Entwicklung der Geothermietechnology forciert.

Thor Növig, Vorsitzender des Kompetenzverbundes GeoEnergy präsentierte das in Celle vorhandene Know how, die Herausforderungen und die Tiefengeothermie als umweltfreundliche, regenerative Energie. Wie Növig hervorhob, komme der Erdwärme eine größere Bedeutung zu als die aktuelle Nutzung, so dass gegenüber anderen Energieformen Nachholbedarf bestehe.

Als Repräsentanten von „Hightech in der Heide“ erhielten die Repräsentanten der Wirtschaft Gelegenheit, Chancen und Herausforderungen ihrer Branche zu erläutern und ihre Anliegen zentral im Kanzleramt zu platzieren. Altmaier konnte dabei auf seine Erfahrungen als Umweltminister zurückgreifen. Nicht zuletzt war er als Sohn einer Bergmannsfamilie ein kompetenter Ansprechpartner. Großen Raum in den Gesprächen nahm das Thema Fracking ein. Konsens war, dass dazu viel Aufklärungsarbeit notwendig sei, um die Akzeptanz in der Bevölkerung herzustellen.

Redaktion
Celler Presse






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