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3. Imkerseminar: „Denn jeder Imker braucht einen Bienenvater“

Aug 20, 2017

MEIßENDORF. Bei tollem Wetter und Themen wie Bienen, Honig, Imkern, fand am gestrigen Samstagmorgen das dritte Imkerseminar auf dem idyllischen NABU Gut Sunder statt. Viele angehende Imker besuchten dieses Interessante Seminar um dort vom Imker Carsten Heine wichtige Tipps und Grundlagen zu erfahren. Nach einer informativen Theoriephase ging es für die motivierten Teilnehmer auch in die Imkerei des Profis, denn das Geheimnis wie man den Perfekten Honig herstellen kann, hat er ihnen ganz nebenbei verraten.

Viele angehende und frische Neulings-Imker trafen am frühen Samstagmorgen pünktlich um 10.00 Uhr auf dem schönen NABU Gut Sunder ein, um dort bei Sonnenstrahlen und Bienensummen das mittlerweile schon dritte Imker Seminar mitzumachen. Durch das Seminar führte die Teilnehmer der naturverbundene Profi Imker Carsten Heine, der seit mehr als sechsundzwanzig Jahren Imkern den Teilnehmern eine ganze Menge Wissen und Erfahrung über diese interessanten Themen mitgeben konnte. Denn gerade, wenn man neu in der Imkerbranche ist, sagte der Profi Heine – ist es gut zu wissen, wenn man einen Bienenvater hat, der die kleinen kniffeligen Tipps und Tricks des Imkerns zeigt. Im Seminarhaus der NABU ging dann der Workshop für die begeisterten Teilnehmer mit einer zweistündigen Theoriephase los, wo ausführlich über das Thema „Der Honig von der Blüte bis auf dem Küchentisch“ gesprochen wurde. Gerade die rund um FAQ des Imkerns waren für die „Hobbyimker“ sehr interessant; aber auch über die vielen verschiedenen Honigsorten wurde gesprochen. Denn es gibt tatsächlich eine ganze Menge an leckeren Sorten wie Blütenhonig, Blatthonig, Tannenhonig, Rapshonig, Blaubeerhonig oder Waldhonig, von denen ein Laie wahrscheinlich noch nie etwas gehört hat.

Aber auch die häufigsten Fehler beim Herstellen von Honig hatte Carsten Heine erwähnt, denn das kann unter anderem sein, wenn der Honig zu viel Wassergehalt und Wärmebeschädigung hat, oder einfach eine schlechte Konsistenz besitzt. Nach zwei Stunden Theorie pauken, ging es für die Teilnehmer dann mit kleinen Snacks in eine kurze Mittagspause. Denn nach der wohlverdienten Stärkung ging es für sie in die Imkerei vom Profi höchstpersönlich. Darüber freuten sich alle sehr, denn der Imker zeigte und erklärte ihnen das Schleudern des Honigs anhand einer modernen Maschine. Aber auch Bienenwaben im Garten des Profis wurden besichtigt. Nach diesem Interessanten Einblick in die Arbeit eines Imkers ging es für sie wieder zurück in die NABU wo unter anderem noch einmal über die Grundausstattung gesprochen wurde, da einige mit dem Imkern demnächst durchstarten möchten. Aber es gab auch Teilnehmer wie Walter Ameis aus Steimke, der schon seit drei Jahren imkert und so mit viel Spaß und Freude dabei war und seinen Wissenstand bei diesem Seminar erweitern wollte. Nach einigen letzten offenen Fragen verging die Zeit leider wie im Fluge, so dass am Nachmittag das Seminar über Bienen und Honig dem Ende zu ging. Für viele war es bestimmt nicht das letzte Seminar auf dem NABU Gut Sunder.

Redaktion
Celler Presse






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