Sparkasse erneut zertifiziert: Anerkennung für familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik

CELLE/GIFHORN. Die große Veranstaltung in Berlin musste ausfallen, fand stattdessen online statt und die Urkunde kam ganz unspektakulär mit der Post. Dennoch war die Freude bei der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg groß. Sie ist für eine besonders familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik ausgezeichnet worden. Dem voraus ging ein aufwändiges Dialogverfahren zum sogenannten audit berufundfamilie. Es untersucht und bewertet alle Maßnahmen, die ein Unternehmen für seine Mitarbeitenden anbietet, damit sie ihre beruflichen Aufgaben gut mit ihren individuellen familiären Lebenssituationen vereinbaren können.

Vorstandsvorsitzender Stefan Gratzfeld, Personalratsvorsitzender Marc-Peter Zimmermann, Projektleiter Thomas Schaper und Gleichstellungsbeauftragte Petra Tittl (v.l.) freuen sich über das Zertifikat des audits berufundfamilie.

„Für uns war das Zertifizierungsverfahren ein sehr spannender Prozess“, sagt Stefan Gratzfeld, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Celle-Gifhorn-Wolfsburg. „Als Fusionssparkasse sind wir auch in der Ausrichtung unserer strategischen Personalpolitik einen großen Schritt vorangegangen.“ Beide Sparkassen hatten ihren Mitarbeitenden unterschiedliche Angebote gemacht, im Zertifizierungsverfahren wurden nun die besten Themen aus den Häusern zusammengeführt. „Auf diese Weise profitieren die rund 1.000 Kolleginnen und Kollegen von einem spürbar gewachsenen Themenspektrum“, freut sich Thomas Schaper. Der Personalreferent verantwortet das interne Projekt. Er bringt viel Erfahrung mit, denn die Vorgänger-Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg hatte ein erstes Zertifizierungsverfahren schon vor mehr als zehn Jahren angestoßen. „Das bringt uns als neues Haus in die tolle Situation, dass wir vom Start weg auf einem sehr hohen Niveau ausgezeichnet worden sind“, so Schaper.

Künftig können die Mitarbeitenden der Sparkasse zum Beispiel von einem Betreuungszuschuss für noch nicht schulpflichtige Kinder profitieren. Eine Kindernotfallbetreuung gehört ebenso zum Angebot wie eine externe sozialpsychologische Beratung, falls Mitarbeitende beruflich oder privat in schwierige Situationen geraten. „Wir möchten möglichst optimale Rahmenbedingungen für den Arbeitsplatz schaffen. Dazu gehören aus unserer Sicht auch, die privaten Situationen unserer Mitarbeitenden mit zu denken“, erläutert Stefan Gratzfeld. „Wir wollen als Arbeitgeber flexibel sein und genauso flexible Situationen und Lösungen ermöglichen, wenn es für die oder den einzelnen nötig wird.“ Auch darum sind Themen wie die Pflege von Angehörigen oder die Möglichkeit, zusätzliche Urlaubstage zu vereinbaren, Teil der stattlichen Agenda.

„Wir sind stolz auf die vielen Maßnahmen und das damit verbundene Vertrauen, das vor allem ja der Vorstand in uns setzt“, sagt Schaper. Die Urkunde ist eine schöne sichtbare Anerkennung für das komplexe Projekt. Und sie ist Ansporn. „Wir haben in der Zwischenzeit begonnen, unser internes Gesundheitsmanagement auf neue Füße zu stellen“, blickt Thomas Schaper nach vorn. Denn allen Beteiligten ist bewusst, dass das ein weiteres maßgebliches Standbein ist, um attraktiv für Mitarbeitende zu sein und diese zugleich so optimal wie möglich auch präventiv zu begleiten, zu motivieren und zu unterstützen.

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