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Wucherpreise für Gartenarbeit – Polizei leitete gegen drei reisende Gärtner Strafverfahren wegen Wucher ein

CELLE. Die Celler Polizei hat heute (Freitag, 22.01.2021) gegen drei reisende Gärtner ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Wuchers eingeleitet. Die Männer aus dem Landkreis Stade im Alter zwischen 20 und 42 Jahren hatten am gestrigen Donnerstagnachmittag bei einer 83 Jahre alten Seniorin in Altencelle geklingelt und ihre Dienste für Gartenarbeiten angeboten.

Die eingeschüchterte Dame willigte ein und zahlte sofort 2000 EUR für das Beschneiden einer Baumkrone und das Fällen eines Baumes. Die dreisten Gärtner kündigten ihr erneutes Erscheinen für den nächsten Tag an, weil sie weitere Gartenarbeiten für nunmehr 5000 EUR „ausgemacht“ hatten. Über aufmerksame Nachbarn erfuhr die Polizei von der ungeheuerlichen Abzocke und stand heute schon parat, als die drei Gauner auftauchten.

Die Gruppe musste die Beamten mit zur Polizeiwache begleiten. Das bereits erlangte Geld hatten sie nicht mehr bei sich. Ohne weiteren Arbeitslohn durften die Männer nach Feststellung ihrer Personalien gehen.

Tipps der Polizei bei Haustürgeschäften:

Die Polizei rät, bei Haustürgeschäften grundsätzlich skeptisch zu sein und keine unüberlegten Verträge abzuschließen.

Spontan angebotene Bauarbeiten entpuppen sich oft als Täuschung, deshalb sollten Sie kein Geld im Voraus bezahlen.

Lehnen Sie jegliche Angebote von (Wander-) Arbeitern ab, die Ihnen spontane Bauarbeiten auf Ihrem Grundstück anbieten.

Sofort angefangene Arbeiten dienen nur als Täuschung und werden oft nicht beendet.

Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnungen und Häuser.

Verständigen Sie bei Unklarheiten die Polizei über den Notruf 110.

ots

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