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Sicheres Online-Shopping: Kostenfallen erkennen – Bundesweite Kampagne zum Weltverbrauchertag – Beschwerden zu Fakeshops haben sich innerhalb von drei Jahren versechsfacht

Sicheres Online-Shopping? Gar nicht so einfach. Die bundesweite Kampagne der Verbraucherzentralen „Pass auf Deine Mäuse auf“ widmet sich daher anlässlich des Weltverbrauchertags zwei wichtigen Themen: Fakeshops und „buy now, pay later“.

„Online-Shopping ist oft bequem, aber Verbraucherinnen und Verbraucher sollten genau hinschauen“, sagt Kathrin Bartsch, Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Sie erklärt: „Buy now, pay later beispielsweise klingt einfach und verlockend. Tatsächlich verbirgt sich dahinter aber oft nichts anderes als ein Kredit.“ Bei dieser Bezahlform sei daher Vorsicht geboten. Eine weitere Herausforderung beim Online-Shopping sind Fakeshops.

Beschwerden zu Fakeshops nehmen kontinuierlich zu
Im Jahr 2023 gab es bundesweit über 6.900 Verbraucherbeschwerden, die sich direkt auf das Thema „Fakeshops“ bezogen. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Beschwerden in diesem Bereich kontinuierlich gestiegen und hat sich seit dem Jahr 2020 fast versechsfacht.

Der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen hat sich als wirkungsvolles und alltagstaugliches Tool erwiesen, das Online-Shopping sicherer macht. Hier können Verbraucherinnen und Verbraucher Shop-Adressen eingeben und eine Einschätzung erhalten, ob es sich um seriöse Anbieter handelt. Bundesweit werden so durchschnittlich im Monat etwa 200.000 Shop-Adressen geprüft. Seit Einführung des Tools waren es sogar 1,48 Millionen Websites, von denen 56.500 als Fakeshops identifiziert wurden.

Pay later – nicht so einfach wie es klingt
Immer öfter bieten insbesondere Online-Shops Möglichkeiten an, die Zahlung des gekauften Artikels zu „verzögern“. Obwohl „buy now, pay later“ einen anderen Eindruck vermittelt, handelt es sich tatsächlich meist um einen gewöhnlichen Kredit bei einem Drittanbieter. Die Folge: ein weiterer Vertragsabschluss, für den gesonderte Geschäftsbedingungen gelten, die eigentlich vor Kauf geprüft werden sollten. Der Kauf wird so nicht nur erheblich verkompliziert. Schnell verlieren Verbraucherinnen und Verbraucher den Überblick – und das Verschuldungsrisiko erhöht sich.

Informationsangebote der Verbraucherzentralen
Anlässlich des Weltverbrauchertags bieten die Verbraucherzentralen am 15. März 2024 kostenlose Web-Seminare zu den Themen Fakeshops und „buy now, pay later“. Mehr Informationen und Anmeldung unter www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/pass-auf-deine-maeuse-auf

Den Fakeshop-Finder finden Interessierte unter
www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/fakeshop-finder

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