Sonntag, 10. Mai 2026

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CELLE TAG: Celle is calling! – Ein Tag kommunizieren mit geheimen Bildern, viel Druck und kurzen Piepsern

Am Samstag, dem 22. Februar findet im Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon und im Bomann-Museum der erste „Celle Tag“ im neuen Jahr statt. Neben freiem Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher warten an diesem Tag zwischen 11.00 Uhr und 17.00 Uhr auch wieder überall in den Museen spannende Ausstellungen, Aktionen, Führungen und Vorführungen darauf, von Groß und Klein entdeckt zu werden. Sie stehen unter dem Motto „Kommunikation verbindet“. Und so kann geknetet, gedruckt und gemorst werden.

Eine E-Mail aus Celle ist bereits 2 Sekunden später beim Empfänger in Australien. Moderne Technik verbindet Menschen überall auf unserem Planeten in winzigen Augenblicken und lässt die Entfernungen schrumpfen. Und das alles, weil wir Menschen das unbändige Verlangen haben, miteinander zu sprechen, ob mit geheimen Bildern und Zeichen, geschriebenen und gedruckten Worten, kleinen elektrischen Impulsen oder Gesten und Mimik. Bomann-Museum und Kunstmuseum Celle ermöglichen Besucherinnen und Besuchern am Celle Tag, die spannende Welt der Kommunikation zu entdecken. Womit kommunizierten Menschen vor der Schrift? Wie sprechen Menschen miteinander, wenn sie nicht sprechen können? Kann man unsere Sprache verdrehen? Warum schrieb man mit Federn oder Holzstöcken? Wie funktionieren Buchdruck und Schreibmaschine? Was verbirgt sich hinter dem Morsecode? Und wie macht man eigentlich eine Radiosendung?

Dass Kommunikation sogar älter ist als unsere Sprache und unser Alphabet können Besucherinnen und Besucher in beiden Museen erfahren. Dabei haben sie im Bomann-Museum die Möglichkeit, kleine Tontäfelchen in Keilschrift zu beschreiben und als Andenken mit nach Hause zu nehmen. Im Kunstmuseum können sie sich hingegen mit altägyptischen Hieroglyphen auseinandersetzen und versuchen, aus alten Bildern wie Schlaufe, Löwe und Strick neue Nachrichten zu entwickeln. 

In der Museumspädagogischen Werkstatt können Besucherinnen und Besucher herausfinden, wie geschickt sie mit Kohle, Feder und Griffel umgehen können. Der Schreibparcours lädt ein, alte Schreibwerkzeuge bis hin zur Schreibmaschine auszuprobieren. Wer lieber nicht mit Hand schreiben möchte, der kann sich im Druck mit beweglichen Lettern versuchen. Nach dem Prinzip von Gutenberg können Sätze mit kleinen Stempeln im Setzkasten gesetzt und auf Papier gedruckt werden.

Und wer es noch haptischer mag, kann im Kunstmuseum das Knetlabor besuchen. Dort haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ein Gedicht aus Knete zu formen und so Gedanken in alle Richtungen zu verbiegen. Dort können sie auch erleben, dass Kommunikation nicht immer einfach ist. So hatte jeder schon einmal einen Wortverdreher. Aber was ist mit Buchstabenverdrehern? Im Kunstmuseum lässt sich so aus Buchstaben ein ganz eigener Salat erschaffen! Für manche Menschen hingegen ist Reden mit den Händen ganz normal. Aber wie funktioniert das eigentlich? Kann ich mich auch mit Gehörlosen unterhalten? Dabei hilft am Celle Tag das Niedersächsische Institut für die Gesellschaft Gehörloser und Gebärdensprache e.V.

Im Obergeschoss des Bomann-Museums erfahren Besucherinnen und Besucher, wie endlos groß die Welt war, bis es den Menschen gelang, kleine Signale in kürzester Zeit um die Welt zu schicken. Egal ob optische Telegrafie, Morsen oder Telefonieren, plötzlich konnte man in Berlin, London oder Paris in Stunden, manchmal auch nur in wenigen Minuten wissen, was in New York oder Tokyo geschah. Und so können am Celle Tag auch Besucherinnen und Besucher versuchen, eine Botschaft um die Welt zu morsen oder ein Telefon zu bauen. Außerdem kann das Fließband aus der ehemaligen Telefunken-Fabrik bestaunt und das TV-Programm der 60er verfolgt oder ein paar alte Platten auf den Plattenspieler aufgelegt werden, um sich auf der Tanzfläche auszutoben.

Und viele weitere Aktionen warten am Celle Tag auf Besucherinnen und Besucher: Ein Familienführung führt spielerisch und interaktiv in die Geschichte des Telefons von der Wählscheibe bis zum Smartphone ein. Mit Transparentpapier können Leute auf Papier gedruckt werden, die wie gedruckt miteinander reden. Kommt dabei Unsinn heraus oder vielleicht ein buntes Netzwerk an Formen und Mustern? Ausgehend von der Basisstation im Foyer des Bomann-Museums können spannende Expeditionen quer durch das Museum unternommen werden, an deren Ende eine Belohnung wartet. Und im Bauernhaus warten unterschiedlichste Töne darauf, erkannt und Exponaten zugeordnet zu werden.

Wer bei so viel Aktion Hunger und Durst bekommt, kann sich im Innenhof des Bomann-Museums eine kleine Auszeit nehmen, kräftig durchatmen und gegen Spende mit leckeren Waffeln und einem wärmenden Getränk versorgen. Wem es mehr nach einer Abkühlung verlangt, kann sie sich auf dem Sofa in der Oase und auf der Dachterrasse des Kunstmuseums verschaffen.

Termin: 22.02. von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr
(Einige Aktionen finden nur zu bestimmten Zeitpunkten am Tag statt.)
Ort: Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon und Bomann-Museum Celle, Schlossplatz 7, 29221 Celle
Eintritt und Aktionen sind an diesem Tag kostenfrei

Bomann-Museum Celle
Schloßplatz 7, 29221 Celle       

PR                  

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