Märchenprüfung bestanden! Celle ist um 20 Hoheiten reicher

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CELLE. 20 Prinzessinnen- und Prinzenanwärter waren heute ab 14 Uhr in der Stadtbibliothek Celle gefordert. 9 Kinder im Vorschulalter und 11 Schulkinder konnten ihr Wissen über Märchen im Rahmen einer spielerischen Prüfung beweisen. Zunächst begrüßten die Leiterin der Stadtbibliothek, Petra Moderow, die Leiterin der Kinderbibliothek Dagmar Behrens sowie Josefa Jakob die zum Teil märchenhaft verkleideten Kinder und erklärten ihnen den Ablauf. Einige hatten ihre Kronen schon mal mitgebracht.

Dagmar Behrens sagte: “Ich möchte heute mit euch die Märchenprüfung machen, um zu sehen, ob ihr gute Prinzessinnen und Prinzen seid. Dazu gibt es verschiedene Stationen, zu denen wir etwas erzählen werden. Ihr erhaltet einen Quizzettel, auf dem ihr dann die entsprechenden Fragen beantworten könnt.“ Und los ging’s! Welchen Gegenstand holte der Frosch für die Prinzessin aus dem Wasser? Was hatte Rapunzel, damit der Prinz auf den Turm klettern konnte? Welches Obst blieb Schneewitchen im Hals stecken? War es etwa eine Banane? Wie heißt diese schöne Prinzessin auf dem Plakat, etwa Berta Wutz? Danach durften die Kinder Erbsen und Linsen voneinander trennen, um zu erkennen, dass das für Aschenputtel ganz schön mühsam gewesen sein musste.

Anschließend durften die Kinder unter einer Dornenhecke durchrobben, Rosenblätter sammeln, um Dornröschen aus dem 100-jährigen Schlaf zu befreien, bevor es dann zu der Drachen-Mutprobe ging. Man musste ganz still und mutig sein, um sich an den Drachen heran zu rollern und eine Münze aus seinem Schatz zu holen. Die Königsdisziplin aber war der aufrechte Gang und Balancieren mit einem Buch auf dem Kopf. Das fanden alle Kinder besonders schwer. Die älteren Kinder durften dann noch ein Bilderrätsel zu „Hänsel und Gretel“ lösen. Kisha fand den Nachmittag toll. Sie sagte: “Ich bin am 16. Juli 8 Jahre geworden, und jetzt werde ich eine Prinzessin.“

Zur Belohnung dafür, dass alle Kinder die Prüfung bestanden hatten, las Petra Modrow ihnen das Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ vor. Tom (3 Jahre) rief sofort: „Das kenn ich schon!“ Zum Abschluss braute Dagmar Behrens geheimnisvoll einen Zaubertrank aus „Riesen- und Drachenblut, getrocknetem Mitternachtsnebel, Schlaftabletten von Dornröschen, Monsterschleim, gehacktem Einhorn aus dem Baum, Krokodilstränen, Abwasser aus Bremen und dem Wasser des Lebens“. Aber ohne Zauberspruch ging das zunächst nicht, also einigte man sich auf: „1-2-3, flieg los Kartoffelbrei. Hex Hex!” Nach der Musik von „Heute ist Walpurgisnacht“ tanzten die Kinder um den Zaubertrunk, und dann schmeckte es Allen richtig gut.

Zum Schluss erhielten dann die Prinzessinnen und Prinzen ihren Märchenpass. Die bestandene Prüfung war somit offiziell bestätigt.

Redaktion
Celler Presse

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