Onkoforum Celle: Rotarier fördern Neustart der Kinderarbeit
CELLE. Seit Beginn der Corona-Krise mussten rund 30 Kinder und Jugendliche, die von psychologisch geschulten Fachkräften des Onkologischen Forums Celle in altersgestaffelten Gruppen betreut und begleitet werden, auf ihre regelmäßigen Treffen verzichten. Die Kinder leiden unter der Krebs-Erkrankung oder sogar dem Tod eines engen Angehörigen, meist eines Elternteils.
Der Austausch untereinander über die damit verbundenen Verluste, Ängste und Gefühle, auch der gemeinsame Spaß fiel so monatelang dem Infektionsschutz zum Opfer. Ab Mitte Juni nun will das „Onkoforum“ die Arbeit wieder aufnehmen und sogar auf die Sommerferien ausweiten. „Dazu werden wir die Gruppen auch teilen müssen, um die Abstandsregeln zu wahren“, berichtet Kristine Michaelis, die diese bundesweit wegweisende Arbeit 2001 im Onkologischen Forum begründete und bis heute maßgeblich verantwortet. Sie helfe den Kindern und Jugendlichen dabei, mit ihren Sorgen nicht ins soziale Abseits zu geraten. Um die Kosten für die notwendigen Gruppenverkleinerungen in den kommenden Monaten aufzufangen, überwies der Rotary Club Celle-Schloss dem „Onkoforum“ dieser Tage eine Förderung von 2.500 €.
PR
Fotos: Kristine Michaelis
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