Niedersächsischer Staatspreis für Architektur – Celler „Village“ in engerer Wahl!

CELLE. Das „Village“ ist in der engeren Wahl zum Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2020“. Die Eigentümerin WWB Weser-Wohnbau Holding GmbH & Co. KG hatte das Objekt „Wohn- und Geschäftshaus / ehemaliges Feuerwehrareal Celle“ beim Wettbewerb des Landes und der Architektenkammer Niedersachsen eingereicht. Nun gab es die gute Zwischennachricht der Wettbewerbsleitung.

Die Stadt Celle, allen voran Stadtbaurat Ulrich Kinder, freut sich, „dass die Qualität des Gebäudeensembles auch bei der Jury Anklang gefunden hat“. Das heutige „Village“ ist das Ergebnis eines Architekten- und Investorenwettbewerbes von 2014 zur Nachnutzung des ehemaligen Geländes der alten Feuerwache an der Bergstraße. Die WWB hat mit dem Entwurf des Architekturbüros Lorenzen Mayer Architekten GmbH aus Berlin/Kopenhagen den ersten Preis belegt. 2016 wurde zuerst mit dem Abriss und anschließend mit dem Neubau begonnen. Es entstanden rund 30 Wohnungen und drei Ladenlokale.

Kinder: „Am Altstadtrand ist ein architektonisch-städtebaulich hochwertiges Gebäudeensemble entstanden, das vielfältige Elemente der historischen Bebauung der Altstadt und Im Kreise aufgreift, in einer modernen Formensprache zeitgemäß interpretiert und umsetzt. Durch die Mischnutzung ist der Bereich Südwall/Bergstraße neu belebt, das Wohnen in der Altstadt gestärkt worden“.

Im September reist eine Fachjury durch Niedersachsen, um die 12 Objekte der engeren Wahl vor Ort in Augenschein zu nehmen. Das Siegesprojekt wird dann im Anschluss durch Bauminister Olaf Lies im Landtag gekürt. Da heißt es nun: Daumen drücken!

PR
Foto: Stadt Celle

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