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ESCHEDE. Am 04. Juli besuchte der Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle (FDP), zum Auftakt seiner diesjährigen Sommerreise, Eschede und informierte sich aus erster Hand über die Arbeit des Bündnisses gegen Rechtsextremismus (BgR) und den Entwicklungen auf dem im vergangenen Jahr durch die NPD gekauften Bauernhofs im Ort.

v.l.n.r.: Marlon Gollnisch, Björn Espe, Charles Sievers, Konstantin Kuhle und Amelie Potratz

Er wurde begleitet durch eine Delegation der FDP aus dem Landkreis Celle unter Leitung des FDP-Kreisvorsitzenden Robert Kudrass. Das Gespräch war ausgesprochen konstruktiv und zeigte deutlich auf, dass die Legislative mit gezielter Anpassung der Gesetzgebung den Kommunen Möglichkeiten an die Hand geben könnte, „um zukünftig den Verkauf von Immobilien an verfassungsfeindliche Organisationen wie der NPD verhindern zu können“, so Kuhle. Auch das bereits von der NPD gekaufte Immobilien, wie eben in Eschede, zukünftig nicht ausgebaut und erweitert werden können, könnte der Gesetzgeber durchaus umsetzen. So kann der Landkreis Celle und die Gemeinde Eschede nur im Rahmen der gültigen Gesetze Druck auf die NPD und deren Tätigkeiten im Bezug auf die Immobilie am Finkenberg ausüben. Neue Handlungsspielräume müssen aber in den Parlamenten erlassen werden.

v.l.n.r.: Björn Espe, Marlies Petersen, Marlon Gollnisch, Amelie Potratz, Charles Sievers, Konstantin Kuhle, Stephanie Bölke

So setzte Kuhle dann auch mit vielen Ideen und Informationen zu der Situation in Eschede seinen Weg zu seinem nächsten Sommerreisetermin in Richtung Nordost-Niedersachsen fort und wird mit dem BgR in Eschede zukünftig im engen Kontakt bleiben. Auch die FDP im Landkreis hat ihre Unterstützung für das Bündnis sehr deutlich gemacht.
„Der Besuch von Herrn Kuhle gibt uns sehr viel Motivation für unsere zukünftige Arbeit und zeigt das wir auf dem richtigen Weg sind“, so Marlon Gollnisch, Sprecher des BgR in Eschede.

PR






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