Förderprogramm „Passgenaue Besetzung“ – Berater unterstützen Betriebe weitere drei Jahre bei der Suche nach Azubis
NIEDERSACHSEN. Betrieben zu helfen, Ausbildungsplätze mit passenden Bewerbern zu besetzen – das ist das Ziel des Förderprogramms „Passgenaue Besetzung“, dessen Verlängerung bis zum Jahr 2023 vor kurzem bekannt gegeben wurde. „Mit der Verlängerung dieses Förderprogramms hat das Bundeswirtschaftsministerium einen entscheidenden Beitrag zur Fachkräftesicherung geleistet. Dadurch können wir für weitere drei Jahre kleine und mittlere Handwerksunternehmen bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen unterstützen, was besonders in der derzeitigen Krise, die auch auf den Ausbildungsmarkt durchschlägt, wichtig ist“, sagt Günter Neumann, Leiter Berufliche Bildung bei der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade.

Gerade jetzt käme es besonders darauf an, die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe zu stärken und junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu gewinnen. „Die Corona-Krise darf nicht zu einer Krise auf dem Ausbildungsmarkt werden“, warnt Neumann. Denn die Auszubildenden von heute seien die Fachkräfte von morgen. „Ich freue mich daher, dass die Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der Rekrutierung ihrer künftigen Fachkräfte in gewohnter Qualität fortgeführt werden kann.“
Bereits seit 2007 helfen die Berater des ESF-kofinanzierten Förderprogramms „Passgenaue Besetzung“ kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Besetzung ihrer offenen Ausbildungsplätze. Seit Beginn des Programms konnten bundesweit rund 100.000 Ausbildungsplätze und Stellen für die Einstiegsqualifizierung besetzt werden. Die Bundesregierung verlängert das Förderprogramm um vorerst weitere drei Jahre.
In der Region Lüneburg berät Jonas Edinger von der Handwerkskammer im Rahmen dieses Programms Betriebe, ermittelt deren Bedarf an Auszubildenden, erstellt Anforderungsprofile, sucht nach potenziellen Auszubildenden, sichtet Bewerbungsunterlagen und führt Auswahlgespräche und Einstellungstests durch. Er ist auch Ansprechpartner für die Weitervermittlung von Auszubildenden aus Betrieben in Schwierigkeiten. Zu erreichen ist Jonas Edinger unter Tel. 04131 712-149, edinger@hwk-bls.de.
PR
Foto: Sascha Gramann
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