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Bauhaus-Postkarten als Botschafter für Celle: Haeslerbauten in Farbe – unbekannt und wunderschön

CELLE. Rechtzeitig vor Weihnachten hat die Celler Bauhausinitiative „BauhausSchauhaus“ mit einer Überraschung aufgewartet: Zwei Serien farbiger Postkarten – auch als Weihnachtsgeschenk bestens geeignet –  künden von Celle als Bauhausstadt. Jede verschickte Karte trägt die Botschaft: Celle ist die Fachwerkstadt, die auch Bauhausarchitektur in Farbe hat.

Die Fotos der Celler Bauhaus-Postkarten hat der Fotograf Ingo Misiak im Frühjahr 2020 geschossen: Bei bestem Wetter, leeren Straßen, kein Laub verdeckt die Bauwerke, z.B. die Altstädter Schule, und kein Passant und kein Auto  lenkt das Auge des Betrachters vom Objekt ab. Die 20er Jahre waren aber noch nicht die Zeit der Farbfotografie. Daher beherrschen schwarz-weiß Aufnahmen die Bauhauszeit. Die Kraft der Sachlichkeit, die Kraft der klaren Linien, nicht aber die Kraft der Farbe beherrscht bislang auf Fotografien und Ansichtskarten das Bild  vom Äußeren und vom Inneren der Bauhausarchitektur.

Auch die Bauten selbst hatten unter vielen Neuanstrichen in den zurückliegenden 90 Jahren  ihre  ursprüngliche Farbigkeit verloren. Im auslaufenden Jahrtausend begann aber in  Celle die Wiederentdeckung der Farbigkeit der Bauhauszeit. Heute erstrahlen viele Fassaden wieder in der Originalfarbe der Entstehungszeit, teils kräftig (Italienischer Garten), mal eher zurückhaltend (BauhausSchauhaus)  oder auch sehr dezent (Blumlägerfeld). Und nun gibt es auch erstmals in Farbe Postkarten von den fast 100-jährigen Haeslerbauten – ein Beitrag der Bauhausinitiative für die Stadt mit einer farbigen Botschaft für den Tourismus: Die Fachwerkstadt begrüßt seine Bauhäuser, auf Postkarten und in Farbe. Abbildungen und Bezugsbedingungen unter  http://www.bauhaus-celle.de/unsere-postkarten.html

Die beiden Postkartenserien  zeigen in  kräftigen Farben den bedeutenden Beitrag Haeslers zur farbigen Moderne. Es ist einmal eine achtteilige Architekturserie über Celler Bauhausbauten, von der Altstädter Schule, über den italienischen Garten bis hin zu dem weitgehend unbekannten, aber sehr bedeutenden  Frühbauwerk,  der Wachswarenfabrik in der Speicherstraße 25. Die zweite Serie über acht Karten zeigt die 2019/2020 teilweise wiedergeherstellten und im bürgerlichen Wohnstil der Bauhauszeit eingerichteten Räumlichkeiten des vormaligen Rektorenhauses nebst Küche und eindrucksvollem Treppenhaus.

Die Postkartenserien können  auf Spendenbasis erworben werden. Entweder direkt vor Ort im Museums-Shop im Bomann-Museum, Celle,  Schloßplatz 7, oder bei einer der angebotenen Besichtigungen des Rektorenhauses, oder per Internet  unter
postkarten@bauhaus-celle.de

Jede Postkarte trägt die Botschaft  –  die Fachwerkstatt Celle ist auch eine farbige Bauhausstadt!  Das macht Touristen neugierig und die Fachwerkstadt Celle auch für Bauhausfans zum Reiseziel.

Wulf Haack 





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