Anzeige

Sozialverband stellt Forderungskatalog auf: dezentrale Impfvergabe, mobile Impfteams, erweiterte Impfstrategie

NIEDERSACHSEN. Der Sozialverband Niedersachsen-Bremen e.V. hat dem Ministerpräsidenten Stephan Weil, der Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann und weiteren Politikern einen Forderungskatalog übergeben. Das Ziel ist die schnellere Umsetzung von Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung. Der Sozialverband fasste in dem Brief zusammen, was die über 95.000 Mitglieder in Niedersachen und Bremen besonders bewegt:

  1. Einrichtung einer Härtefallkommission

Der Gesundheitsminister Jens Spahn gab den Ländern in der Pressekonferenz vom 8. Februar die Möglichkeit, eine Härtefallkommission einzurichten, die über Einzelfälle entscheiden kann. Einige Bundesländer wie Bremen oder das Saarland haben diese Möglichkeit bereits wahrgenommen. Der VdK fordert für Personen mit Erkrankungen oder in besonderen Lebenssituationen die schnellstmögliche Einrichtung dieser Kommission.

  •  Möglichkeit der dezentralen Vergabe der Impftermine

Die vom Land Niederachsen eingerichtete Impfhotline ist bis heute überlastet. Eine Terminvereinbarung ist fast nicht möglich.

Der VdK fordert die eigenständige Möglichkeit der Vergabe von Impfterminen über Landkreise, Städte und Gemeinden.

  • Ausweitung der mobilen Impfteams

Der Einsatz von mobilen Impfteams hat sich bei Alten- und Pflegeheimen bewährt. Der VdK fordert die Ausweitung auf Personengruppen, die wegen ihres Alters oder eine Erkrankung nicht mehr mobil sind.

  • Ausweitung der Teststrategie

Der Gesundheitsminister Jens Spahn stellt in Kürze umfassende Testmöglichkeiten in Aussicht. Der VdK unterstützt diesen Ansatz und betont, das Testangebot für alle Personengruppen kostenlos zur Verfügung gestellt werden müssen.

  • Keine Benachteiligung von nichtgeimpften Personen

Der VdK betont, dass die Personen, die noch nicht geimpft werden konnten, keine Benachteiligungen erfahren dürfen.

„Die Menschen haben verstanden, dass das Thema Impfen einer der zentralen Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ist. Jetzt fordern wir die Politik auf, alles dafür zu tun, das jeder Impfwillige zügig ein Impfangebot bekommt. Es ist nicht tragbar, dass das Impfen und damit für viele die Gesundheit davon abhängt, wie die Impf-Möglichkeiten um ihn herum sind. Gleichzeitig gilt es die Menschen zu unterstützen, die auf Grund ihrer Lebenssituation oder Gesundheit nicht in der Lage sind, sich selbst um das Impfen zu kümmern.“, fordert der Landesverbandsvorsitzende Friedrich Stubbe.

PR






Anzeige


Anzeige


Anzeige