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Kalihalde: Grundlegende Fragen und Bürgeranliegen auf dem Prüfstand

WATHLINGEN. Die Bürgermeister Wolfgang Grube (Samtgemeinde), Jörg Makel (Nienhagen), Heike Behrens (Adelheidsdorf) und Torsten Harms (Wathlingen) haben gemeinsam, auch still hinter den Kulissen, daran gearbeitet: Heute nun verkündet das Landesbergamt einen Richtungswechsel. Greift die Fragen der Region auf und wird zunächst keine Genehmigung erteilen.

„Das ist doch ein großer Schritt“, befindet Jörg Makel, dessen Gemeinde vom Verkehr erheblich betroffen sein würde. Doch nicht nur der Verkehr wird auf den Prüfstand gehoben, sondern auch die grundsätzliche Frage, ob denn die Begrünung überhaupt einen Sinn mache. „Die Kali und Salz hat in den Antragsunterlagen erklärt, dass es keine negativen Auswirkungen auf das Grundwasser gibt. Wenn das so ist, dann macht das Projekt keinen Sinn und die Belastungen wären nicht hinzunehmen“, so Bürgermeister Torsten Harms, der gemeinsam mit seinem Rat eine Mediation anregen wird, um eine transparente Abarbeitung der gestellten Fragen zu gewährleisten.

Wolfgang Grube zeigt sich mit der Entwicklung ebenfalls zufrieden, da aus seiner Sicht die Landesbehörde nun deutlich gemacht hat, dass sie auch für die Bürgerinnen und Bürger der Region eine Schutzpflicht hat: „Gerade auch die Rüstungsaltlasten sorgen die Menschen sehr, daher ist es nur gut und richtig, dass diese mit den heutigen Erkenntnisse – auch aus der Asse – neu bewertet werden.“

Harms erhofft sich von diesem Schritt des Zugehens des Landesbergamtes auf die Region auch eine verbesserte Kommunikation unter den Beteiligten: „Diese ist erforderlich, um für die Bürgerinnen und Bürger erfolgreich zu arbeiten!“ Die vier Bürgermeister aus dem Südkreis sind sich jedenfalls einig, dass das Zusammenstehen aller Räte und der Verwaltungen auch in der Zukunft der richtige Weg ist.

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