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Hoffnung auf Pegelrückgang: Aller und Fuhse im Blickpunkt nach Hochwasser

Das Jahr 2023 und der Anfang von 2024 waren von dramatischen Hochwassersituationen geprägt, die die Bewohner der Region Celle vor enorme Herausforderungen stellten. Nachdem es schien, als hätte sich die Lage beruhigt, melden sich erneut steigende Pegel zu Wort. Auch wenn einige immer noch mit Problemen in ihren Kellern zu kämpfen haben, richtet sich der Fokus nun wieder auf die Flusspegel.

Die Fuhse hat bereits die Meldestufe 3 überschritten, erreicht mit 193 cm einen Stand von NN + 41,93 m. In einer Videobotschaft betonte Oberbürgermeister Dr. Jörg Nigge die aktuelle Situation. Trotz des Anstiegs sieht er die Lage noch nicht als dramatisch an und verweist darauf, dass der aktuelle Stand dem von Mitte Januar entspricht. Bis Montag werden weitere 10 cm Anstieg erwartet, eine Herausforderung, die laut Nigge jedoch noch gut kompensierbar ist. Die weiteren Entwicklungen hängen maßgeblich vom Wetter und möglichen Niederschlägen ab. Feuerwehreinsätze gab es bislang keine, jedoch befindet sich die Stadtentwässerung in 24-stündiger Bereitschaft, und der Krisenstab ist alarmbereit, um im Ernstfall rasch handeln zu können.

Marcel Neumann, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Celle, und Dominik Völz, Pressesprecher der Feuerwehren SG Wathlingen, berichten übereinstimmend von keinen gemeldeten Lagen oder Einsätzen im Kreisgebiet. Die Beobachtung der Deiche entlang der Fuhse und regelmäßige Kontrolle der Pegelstände sind aktuell im Fokus. Bisher bestehen keine Befürchtungen bezüglich möglicher Gefahrensituationen.

Der Blick richtet sich nun auch auf die Aller, die derzeit einen Pegelstand von 383 cm bei NN + 35,63 m erreicht und somit Meldestufe 2 erreicht hat. Diese Information gibt Anlass zur vorsichtigen Hoffnung, da laut der Tendenz des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Weser die Prognose besteht, dass sowohl die Pegelstände der Aller als auch der Fuhse in naher Zukunft wieder fallen könnten. Diese positive Entwicklung wird aufmerksam verfolgt und könnte eine Entspannung der aktuellen Hochwassersituation in Aussicht stellen. Es bleibt jedoch wichtig, die Situation weiterhin genau zu beobachten und auf offizielle Warnungen zu achten, um im Bedarfsfall angemessen reagieren zu können.

Redaktion
Celler Presse
Foto: 2730176 / Pixabay

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