„Murder by Death“ – Krimi auf Englisch im Christian-Gymnasium

HERMANNSBURG. Die weltbesten Detektive als Gäste auf einem abgelegenen Landgut, eingeladen von einem exzentrischen Millionär Twain, der für Mitternacht einen aufzuklärenden Mord ankündigt und ein saftiges Preisgeld für den auslobt, der den Fall lösen wird – das ist die Situation, von der aus die Krimikomödie „Murder by Death“ ihren Lauf nimmt. Dieser gestaltet sich äußerst spannend, wovon sich zahlreiche Gäste überzeugten, als ihn kürzlich die English Drama Group des Christian-Gymnasiums als Theaterstück dargestellt hat.

Die Bühnenfassung des Filmklassikers stammt aus der Feder Dagmar Sommers, die die Arbeitsgemeinschaft leitet und das Hermannsburger Publikum seit Jahren mit feinster Unterhaltung auf Englisch versorgt. Wer mit ihrer Arbeit vertraut ist, konnte schon vor Beginn der Aufführung erahnen, dass das Stück nicht nur mitreißend inszeniert sein würde, sondern auch gespickt mit humorvollen Einlagen. Genau so war es dann auch, zum Beispiel war die Nachahmung der sprachlichen Akzente des internationalen Ermittlerteams durch die Darsteller überaus amüsant. Gelacht wurde unter anderem auch, als der blinde Butler Twains sich mit der taubstummen Köchin über die Menüfolge verständigen sollte oder der ständig von Hungerattacken geplagte Detektiv Milo Perrier regelmäßig Schokoriegel von seinem Chauffeur Marcel entgegennahm, die dieser in einem regelrechten Reservoir in seinen Mantelinnentaschen hortete.

Solche und ähnliche Szenen sorgten zusammen mit dem Krimiplot für eine raffinierte Melange aus spannender und vergnüglicher Unterhaltung, die so typisch ist für die Stücke der English Drama Group, welche sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 8 bis 12 zusammensetzt. Unterstützt wurden Dagmar Sommer und ihr Ensemble von den Arbeitsgemeinschaften „Maske“, „Bühnenbild“ und „Veranstaltungstechnik“, die für eine angemessene Atmosphäre sorgten, in der sich die durchweg beeindruckenden schauspielerischen Leistungen der Jugendlichen wirkungsvoll entfalten konnten.

Sebastian Salie
Fotos: Sebastian Salie

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