Erdölmuseum präsentiert sich neu im Web

WIETZE. Seit Freitag, den 28. Februar, ist der neue Internet-Auftritt des Deutschen Erdölmuseums online geschaltet. Die Website wurde anlässlich des 50-jährigen Jubiläums nicht nur gestalterisch
völlig überarbeitet und modernisiert, sondern hält auch neue Inhalte vor. So vermitteln viele großformatige Schwarzweißfotos aus der Pionierzeit der Erdölindustrie um 1900 dem virtuellen Besucher einen anschaulichen Eindruck vom früheren Wietzer Ölfeld mit seinem Wald von Bohr- und Fördertürmen, die einst das Ortsbild prägten, und den dort hart arbeitenden Menschen.

Wer die Fotos nicht gesehen hat, kann kaum glauben, dass es in der kleinen Gemeinde am Rande der Südheide vor 100 Jahren ausgesehen hat wie im „Wilden Westen“. Und teilweise auch ähnlich gewalttätig zuging – wie ein Zeitungsbericht über eine Wirtshausschlägerei und -schießerei im Jahre 1905 anschaulich beschreibt, der in der neuen „Infothek“ nachzulesen ist.

Mit diesem neuen Webauftritt möchte sich das Deutsche Erdölmuseum nicht nur als in Deutschland einzigartiger authentischer Ort der Industriekultur präsentieren, sondern auch ein wenig von dessen besonderer historischer Atmosphäre spürbar werden lassen. Die Website ist zudem so gestaltet, dass der Besucher mit interessanten Teilaspekten des Themas „Erdöl“ konfrontiert und zum Entdecken animiert wird. Die Neugier und Entdeckungslust soll auch mit der von derselben Leipziger Agentur gestalteten MuseumsApp geweckt werden, die als nächstes veröffentlicht werden soll und eine Ergänzung zum Museumsbesuch darstellt.

Die Umsetzung des zukunftsweisenden IT-Projektes war nur möglich durch die großzügige finanzielle Unterstützung der VR-Stiftung in Verbindung mit der Volksbank Südheide und des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

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