Weihnachten in der Wirtschaftswunderzeit – Museumsdorf Hösseringen schmückt Stube nach historischem Vorbild

Weihnachten in der Wirtschaftswunderzeit – Museumsdorf Hösseringen schmückt Stube nach historischem Vorbild

18. Dezember 2020 Aus Von Celler Presse

HÖSSERINGEN. Es weihnachtet im Museumsdorf. Obwohl der vorweihnachtliche Kunsthandwerkermarkt wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr leider ausfallen musste, soll das Flair der Festtage im Museumsdorf Einzug halten – zumindest in einem Gebäude. „Wir haben im Imkerhaus aus Eschede einen Weihnachtsbaum im Stil der 40er- und 50er-Jahre geschmückt“, erzählt Ann-Christin Lepper, die im Museumsdorf für das Marketing zuständig ist. „Es hat Spaß gemacht, einfach einmal schöne Dinge aus dem Depot hervorholen und zeigen zu können.“

Der Weihnachtsbaum stammt vom Museumsgelände und wurde im Wohnzimmer des Imkerhauses aufgestellt. Ein wenig eng ist es hier zwar, aber kleine Geschenke, natürlich ebenfalls aus der Museumssammlung, fanden dennoch ihren Platz unter dem Baum. Ein vom vielen Kuscheln schon leicht mitgenommener Teddy lugt verschmitzt unter dem Lametta hervor. Mit dem kleinen Holzpferd daneben wurde offensichtlich ebenfalls gerne gespielt und auch die Blechtrommel hat schon bessere Tage gesehen. Das metallic-blaue Rennauto dagegen blitzt wie neu.

Und der Märklin Modellbaukasten aus den 50er-Jahren mit einem gigantischen Baggerkran auf der Verpackung erscheint Menschen von heute fast schon wie eine Hommage an die Tage der Industrialisierung – er stammt eben aus der Wirtschaftswunderzeit. Auch ein paar Schlittschuhe zum Unterschnallen liegen unter dem Weihnachtsbaum.

Für den festlich gedeckten Tisch haben die Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter das hauseigene Geschirr hervorgeholt. „Die Teller und die Terrine stammen tatsächlich aus diesem Haushalt. Sie werden sonst hier in der Anrichte aufbewahrt, so wie unsere Kollegen es bei der Dokumentation des Hauses vorgefunden haben“, so Lepper. Beim Besteck und den Gläsern mussten die Museumsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter allerdings ein wenig mogeln. Diese Teile stammen aus der Sammlung, ebenso wie die noch ungeöffnete Flasche Portwein aus dem Jahr 1949. Und weil es um Weihnachten in der Lüneburger Heide geht, darf auch die Celler Adventsschale nicht fehlen.

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