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Hochwasser: Land gewährt Privatpersonen in akuter Notlage jetzt Soforthilfe 

Die Samtgemeinde Flotwedel informiert über die geplante Hochwasserhilfe für Privatpersonen und stellt folgenden Entwurf der bisherigen Informationen zur Verfügung:

„Bewilligungsstellen der Nothilfe sind Landkreise und kreisfreie Städte, die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und die großen selbständigen Städte  

Wer als Privatperson durch das Hochwasser der vergangenen Wochen in eine akute Notlage geraten ist, soll eine kurzfristige Unterstützung erhalten können. Das niedersächsische Umweltministerium hat dem Haushaltsausschuss des Landtages eine Billigkeits-Richtlinie vorgelegt, die in Kürze in Kraft treten soll. Anträge für die Nothilfen können dann beim zuständigen Landkreis gestellt werden. Die Landesregierung hat zudem einen Nachtragshaushalt für Entschädigungen, Reparaturen und die Ertüchtigung des Hochwasser- und Katastrophenschutzes auf den Weg gebracht. 

Analog zum Hochwassergeschehen von 2017 soll es eine kurzfristige und unbürokratische Soforthilfe als Billigkeitsleistung geben. Diese gilt nur für Privatpersonen und nur für Schäden, die unmittelbar durch das Hochwasser verursacht wurden. Die Soforthilfe wird betroffenen Privathaushalten gewährt, um eine „vorübergehende akute Notlage bei der Unterkunft oder in der Lebensführung durch notwendige Beschaffungen von Gegenständen des Haushalts (Hausrat) oder durch andere Maßnahmen finanziell zu bewältigen“, heißt es in der Richtlinie. 

Ist – etwa beim Hausrat – ein Gesamtschaden von voraussichtlich mindestens 5.000 Euro entstanden, soll eine Soforthilfe von mindestens 1.000 Euro und maximal 2.500 Euro je Haushalt gewährt werden. In besonders akuten Notlagen kann ausnahmsweise auch eine Soforthilfe bis 20.000 Euro gewährt werden. Auch können in besonderen Härtefällen Schäden, die weniger als 5.000 Euro pro Haushalt ausmachen, ausgeglichen werden. Die Hilfen sind grundsätzlich nicht rückzahlbar.  Privathaushalte im Einzugsgebiet der betroffenen Gewässer (Aller und Fuhse) können Anträge stellen. 

Unter hochwasserbedingte Schäden fallen lt. Richtlinie Schäden „durch Hochwasser als auch durch wild abfließendes Wasser, Sturzflut, aufsteigendes Grundwasser (sowohl entlang der Fließgewässer als auch des damit verbundenen Grundwasserkörpers), überlaufende Regenwasser- und Mischkanalisation und die Folgen von Hangrutsch, soweit sie jeweils unmittelbar durch das Hochwasser verursacht sind“. 

Die Anträge auf Soforthilfe können bis zum 22.03.2024 schriftlich gestellt werden. Bewilligungsstelle ist der Landkreis Celle. Die Verwendung der Hilfen ist später durch Quittungen bzw. Rechnungen für Dienstleistungen zu belegen. Für den Fall, dass das Land den Betroffenen später weitere Zahlungen gewährt, werden die Nothilfen angerechnet.

Nach dem Inkrafttreten der Richtlinie werde ich die Kontaktdaten der Mitarbeiter beim Landkreis Celle veröffentlichen.“

PR
Foto: Celler Presse

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