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 „parCelle – gemeinsam einfach machen“ ist die neue Celler Initiative von Changing Cities e.V.

  • Celle

Ein aktionsgeladenes 2023 wurde gekrönt durch einen Fernsehbericht und die Aufnahme der Celler Initiative „parCelle“ bei Changing Cities e.V. Nach einer aufregenden Testphase ist die Freude groß, Teil einer bunten, bundesweiten Bewegung zu werden: Für lebenswerte Städte, die für alle gleichermaßen offen, sicher und gesund sind.

Die Taufe zum „parCelle Mobil“ erfolgte beim Empfang der „Tour de Verkehrswende“ von Changing Cities bei strömendem Regen Ende August (s. Bild 1). Jedoch zeigte sich Celle von seiner besten Seite als der Tourtross die Celler Critical Mass in der Abendsonne begleitete (s. Bild 2). Seit der 1. SuperblockKonferenz in Darmstadt Anfang November (s. Bild 3) ist die sogenannte „SuperCelle“ sogar bundesweit unter Fachleuten ein Begriff. Die grundsätzliche Idee stammt aus Barcelona, wo „Superblocks“ das Wohnumfeld aufwerten durch Umleiten von unerwünschten Kfz-Durchgangsverkehr. In Berlin entstand aus den Radentscheiden der gemeinnützige Verein Changing Cities mit zahlreichen Kiezblock-Initiativen. „Und die SuperCelle kann zeigen, dass Mittelstädte im ländlich geprägten Flachland das größte Umsetzungspotential haben“, erläutert Lechner. „Denn im Celler Stadtgebiet sind fast alle Wege bereits 15 Minuten kurz. Dank des Fahrradaktionsplans werden weitere gute Ansätze immer klarer erkennbar. Das Radzählwerk an den Dammaschwiesen zeigt uns auf, wie gigantisch das wahre Potential ist.“

Vor der eigenen Haustür „gemeinsam einfach machen“ und Neues auszuprobieren, das war der Antrieb der Gründungsgruppe. Für die Vernetzung und den Ausbau der Aktivitäten haben sich fünf Menschen zusammengetan, um die Aufnahme der Initiative bei Changing Cities e.V. umzusetzen. Die Verträge sind seit dem Jahreswechsel unter Dach und Fach. Eine Internetseite und rudimentäre Informationsmaterialien sind im Entstehen. Ein Projekt für die gemeinschaftliche Installation von städtisch geförderten Gründächern ist bereits angelaufen. Ebenso hat die Initiative die Patenschaft für 31 Bäume entlang eines Straßenzuges übernommen. „Als nächstes Projekt wollen wir nach Stuttgarter Vorbild eine Wanderbaumallee aufbauen“, ergänzt Lechner. „Mobile Pflanzgefäße ermöglichen Testphasen mit mehr Grün im öffentlichen Raum direkt am Zielort. So können Menschen etwas Neues ausprobieren und sich viel konstruktiver mit einem Vorhaben auseinandersetzen.“

Die  Idee ist nicht neu. Als Alleinstellungsmerkmal möchte parCelle die mobilen Pflanzgefäße jedoch mit speziellen Lastenrädern bewegen. Auch nachhaltiger Warentransport soll so einfach vorgelebt werden und andere inspirieren. Begleitet werden soll das Projekt zudem von einer Wanderausstellung für Bildungseinrichtungen. Für eine dritten Projektkomponente ist parCelle aktuell mit einer Berliner Expertin für künstliche Intelligenz im Austausch. Extrem smarte Software soll es Menschen ermöglichen, mit wenigen Klicks die eigene Visionen ihres Wohnumfeldes zu visualisieren, um sich leichter mit anderen auszutauschen. 

PR

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