Diskussion mit Felix Klein bei „Kirche trifft“

CELLE. Der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, spricht am Montag, 17. Februar, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kirche trifft …“ in Zusammenarbeit mit dem Celler Netzwerk gegen Antisemitismus

Deutschland ohne Antisemitismus? Das war immer eine Illusion. Seit einigen Jahren aber erleben wir, dass Hemmungen fallen und Judenfeindschaft offen ihre vielen Gesichter zeigt. Auch die vielberufene Mitte der Gesellschaft ist nicht frei davon. Dort regiert aber oft die Verleugnung: der eigene Antisemitismus wird auf andere, auf “die Muslime”, auf “die Rechten”, auf “die Linken” projiziert. Zwischen vermeintlicher “Israelkritik” und Verschwörungsphantasien, alltäglichen Abwertungen und Ausgrenzungen, zwischen Politik, Gewalt und Terror wirkt eine Dynamik, die den Antisemitismus nicht allein in Deutschland antreibt.

Dr. Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, spricht am Montag, 17. Februar, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche St. Marien in seinem Vortrag „Antisemitismus in Deutschland!?“ über mögliche Wege aus Antisemitismus und Rassismus. Das anschließende Gespräch mit Felix Klein und weiteren Experten und Betroffenen moderiert Dr. Friedrich Hauschildt. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Kirche trifft …“ des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises in Zusammenarbeit mit dem Celler Netzwerk gegen Antisemitismus statt. Eine Anmeldung wird empfohlen bei der vhs Celle, Telefon (05141) 92 98 0, www.vhs-celle.de oder anmeldung@vhs-celle.de.

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