Ausstellung vergleicht Flucht damals und heute

CELLE. In den Räumen der vhs Celle, Trift 20, wird noch bis Ende April die Ausstellung „„geflohen – vertrieben – angekommen?! Aspekte der Gewaltmigration im 20. Und 21. Jahrhundert“ in Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. gezeigt. Tausende Menschen erreichen täglich die Europäische Union: Flüchtlinge und Vertriebene aus den Kriegsgebieten im Nahen Osten, aber auch aus Afrika und Südosteuropa suchen bei uns Schutz und menschenwürdige Lebensperspektiven.

Die aufnehmenden Länder stellt dies vor enorme Herausforderungen und Schwierigkeiten bei der Integration der Menschen in den Städten und Gemeinden, am Arbeitsplatz, in sozialen Einrichtungen und Schulen.

Die Bilder in den Medien erinnern uns auch an die Trecks der Flüchtlinge nach den Zweiten Weltkrieg: Menschen, die ihre Heimat aus Angst vor Gewalt und Elend verlassen mussten und oft nicht mehr besaßen, als sie am Leibe trugen. Viele von ihnen hatten ihre Angehörigen verloren oder waren von den Kriegsereignissen traumatisiert.

Die Ausstellung „geflohen – vertrieben – angekommen?! Aspekte der Gewaltmigration im 20. Und 21. Jahrhundert“ verbindet die gegenwärtige Situation mit der Erinnerung an die Ereignisse der Flucht und Vertreibung von 1933 bis 1945/46. Sie wurde entwickelt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Bezirksverband Lüneburg / Stade. Zur Eröffnung der Ausstellung am vergangenen Dienstag im Foyer der vhs Celle gab der Bildungsreferent Coskun Tözen eine Einführung unter anderem für die Teilnehmenden des Zweiten Bildungsweges an der vhs Celle.

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April in den Räumen in der Trift 20 zu den Öffnungszeiten zu sehen.

PR
Foto: Martina Hancke/vhs Celle

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