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Herausforderungen und Zukunftsperspektiven für das Allgemeine Krankenhaus (AKH) im Fokus

Auf dem Neujahrsempfang der Kreis CDU wurden die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Allgemeinen Krankenhauses (AKH) ausführlich beleuchtet. Sowohl Landrat Axel Flader als auch Jörn Schepelmann betonten die Bedeutung des AKH für die Region und gingen auf geplante Investitionen, Fördermittel sowie finanzielle Herausforderungen ein.

Der Haushalt für 2024 wurde mit breiter Mehrheit verabschiedet, doch trotz der Zustimmung standen besonders die Herausforderungen im Zusammenhang mit dem AKH im Fokus. Axel Flader, Landrat des Landkreises Celle, erklärte, dass trotz der Mehrheit bei der Abstimmung, die AfD und ein einzelner Abgeordneter dagegen gestimmt hätten. Er betonte die Zusammenarbeit der CDU als größte Oppositionsfraktion mit anderen Gruppierungen im Landkreis.

Flader ging in seiner Rede auf das Allgemeine Krankenhaus (AKH) ein und skizzierte die beiden Hauptprobleme: die Sanierungsbedürftigkeit des AKH und die Unterfinanzierung der Krankenhäuser nach der „lauterbachschen“ Gesundheitsreform. Er erläuterte die Planung für einen zweiten Bauabschnitt des AKH mit einem Gesamtbudget von 243 Millionen Euro, von denen der Landkreis Celle bereits eine Zusage für 185 Millionen Euro Fördermittel erhalten hat.

In Bezug auf die konkreten Finanzierungsmaßnahmen erklärte Flader, dass der Landkreis Celle die Sicherheit der stationären medizinischen Vorsorge gewährleisten müsse. Um mögliche, nicht gedeckte Kosten abzusichern, sei ein Kredit in Höhe von 20,4 Millionen Euro geplant. Diese Worst-Case-Betrachtung sei erforderlich, um sicherzustellen, dass das Krankenhaus nicht in die Nähe der Zahlungsunfähigkeit gerät.

Schließlich wandte sich der Landrat dem geplanten Parkhausbau zu. Er informierte darüber, dass der Landkreis das Schattauer-Gelände erworben hat und in den kommenden Wochen und Monaten mit den Rückbauarbeiten beginnen wird. Der geplante Bau des Parkhauses ist strategisch wichtig und dient als Grundlage für weitere Entwicklungen im Kontext des AKH. Hierbei betonte Flader die Notwendigkeit von ausreichenden Parkmöglichkeiten für Patienten, Besucher und Mitarbeiter des Krankenhauses.

Flader machte deutlich, dass die Realisierung eines ursprünglich geplanten dritten Bauabschnitts höchstwahrscheinlich nicht erfolgen werde. Die Planung für den dritten Bauabschnitt beinhaltete zusätzliche Betten, was angesichts der zunehmenden Ambulantisierung und der Verringerung stationärer Betreuungsmöglichkeiten möglicherweise nicht mehr erforderlich sei. Dennoch liege der Fokus auf dem bereits genehmigten und finanzierten zweiten Bauabschnitt, um die notwendige Erweiterung des Krankenhauses sicherzustellen.

Jörn Schepelmann, ebenfalls auf dem Neujahrsempfang der CDU, betonte die Bedeutung des AKH und ging auf ähnliche Herausforderungen ein. Er erläuterte die Planung für einen zweiten Bauabschnitt mit einem Gesamtbudget von 243 Millionen Euro. Schepelmann erwähnte zudem den geplanten Parkhausbau auf dem Schattauer-Gelände und betonte die Notwendigkeit, sich für den Erhalt des AKH in der jetzigen Stiftungsform einzusetzen.

Schepelmann forderte mehr Engagement seitens des Landes, insbesondere von der SPD und den Grünen in Hannover und Berlin, um eine langfristige und verlässliche medizinische Versorgung in Celle sicherzustellen. Insgesamt steht das AKH vor finanziellen Herausforderungen, aber sowohl Flader als auch Schepelmann unterstrichen die Wichtigkeit dieser Einrichtung für die Region und betonten ihre Bereitschaft, sich für eine nachhaltige Lösung einzusetzen.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler-Presse.de

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